Zahlen - Daten - Fakten

Gleichstellung an der UMG

Titelbild Gleichstellungsplan UMG

Im Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) in der Fassung vom 26. Februar 2007, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.12.2015, steht:

㤠3 Aufgaben aller Hochschulen
(3) Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin (Gleichstellungsauftrag). Sie tragen zur Förderung der Frauen- und Geschlechterforschung bei.“

Laut Niedersächsischem Hochschulgesetz muss der Struktur-und Entwicklungsplan der Universität auch einen Gleichstellungsplan enthalten. Den Gleichstellungsplan der UMG für die Jahre 2016-2021 finden Sie hier.

Gleichstellungsplan

Im Gleichstellungsplan wird aufgezeigt, wie mehr Gleichstellung für Frauen und Männer in Zukunft erreicht werden kann. Der Gleichstellungsplan liefert Zahlen, Daten und Fakten, aus dem sich ein Handlungsbedarf zur Formulierung von Gleichstellungszielen und -maßnahmen in Krankenversorgung, Wissenschaft und allen weiteren Bereichen der Universitätsmedizin Göttingen ableitet.

Dritter Gleichstellungsbericht (Stichtag: 01. Dezember 2018)

Ärztlicher Dienst

  • In 2018 lag der Frauenanteil an allen Ärzten und Ärztinnen bei 43 %. In der Betrachtung der Qualifikationsstufe „Arzt/ Ärztin in Weiterbildung“ ist das Geschlechterverhältnis an der UMG weiterhin insgesamt nahezu ausgeglichen. Die Position mit Leitungsfunktion im ärztlichen Dienst werden über die Jahre hinweg überdurchschnittlich stark von Männern besetzt.

Nichtwissenschaftlicher Dienst

  • In der Pflege sind 76 % der Stations- bzw. Bereichsleitungen weiblich.
  • Der Frauenanteil unter den Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege liegt bei rund 85 %.
  • Bei den Auszubildenden in Verwaltung und Technik beträgt der Frauenanteil rund 60 %.

Wissenschaft

  • Der Frauenanteil an den Promovierenden steigt an und lag in 2018 bei rund 65 %.
  • Seit Veröffentlichung des ersten Gleichstellungsberichts liegt die Habilitandinnenquote durchschnittlich bei 34 %.
  • Der Anteil an mit Frauen besetzten Professuren (W2 und W3) liegt bei 16,8 %.

Studium

  • Rund zwei Drittel der Studierenden in der Human-, Zahn- und Molekularmedizin sind weiblich. Der Anteil an Absolventinnen beträgt 63 %.

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte

Anja Lipschik 

Kontaktinformationen

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