Aktuelles

Gleichstellung

Pädagogische Onlineangebote und digitale Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche

Das Gleichstellungsbüro hat anlässlich der coronabedingten Lockdowns pädagogische Onlineangebote bzw. Möglichkeiten, digitaler Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche recherchiert und hier zum Download für Eltern zusammengestellt. Das Dokument wird regelmäßig auf seine Aktualität geprüft und überarbeitet.

Standpunkte für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik

Das neue Positionspapier „Standpunkte für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik“  der bukof behandelt anhand 18 Positionen in alphabetischer Reihenfolge Status, Veränderungsbedarfe und Forderungen zu den vordringlichen Themen von Antidiskriminierung bis zu Studienbedingungen. Entstanden in einem zweijährigen Prozess, enthält das Standpunktepapier Perspektiven und Handlungsfelder für den notwendigen politischen Diskurs und eine starke und wirkungsvolle Gleichstellungsarbeit auf Bundes-, Landes- und Hochschulebene. Das Positionspapier wird Online als Broschüre zum Durchblättern und als PDF angeboten.

Aktuelle Publikationen

Aktuelle Publikation des Vereins Familie in der Hochschule (FidH e.V.) und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt auf, welche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium sich in der aktuellen Krise bisher bewährt haben. Die Ergebnisse der Studie  „Der Weg zur familienorientierten Hochschule – Lessons Learnt aus der Corona-Pandemie“ sind als PDF abrufbar.

Handlungsempfehlungen für mehr Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen

Die Bundeskonferenz der Frauen und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e. V. (bukof) hat im Rahmen der bukof-Kampagne „Fairnetzt-Euch!“ auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten aufmerksam gemacht und Handlungsempfehlungen für mehr Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten veröffentlicht.

Aufbau eines deutschsprachigen Netzwerkes

Der Verein Die Chirurginnen e.V. bietet Vernetzung für Chirurginnen und jungen Frauen mit dem Berufswunsch Chirurgin. Ärztinnen in chirurgischen Arbeitsfeldern will der Verein eine Plattform des Erfahrungs- und Wissensaustausches bieten. Die Vision ist der Aufbau eines deutschsprachigen Netzwerkes. Es gibt ein Mentoring Programm, das Frauen in der Chirurgie in ihrer klinischen oder wissenschaftlichen Karriereplanung unterstützen soll.

Neues Gütesiegel

Der Deutsche Hochschulverband hat das Gütesiegel „Faire und transparente Berufungsverhandlungen“ entwickelt. Weitere Informationen und eine Broschüre zum Download sind hier zu finden.

In 5 Schritten zu mehr Vereinbarkeit

Leitfaden für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung im Krankenhaus. Der neue Leitfaden des BMBFSJ gibt viele gute Beispiele, konkrete Umsetzungshilfen, Checklisten sowie praktische Tipps von Expertinnen und Experten, wie in Krankenhäusern die Unternehmenskultur familienorientiert gestaltet werden kann.

Handreichung Antidiskriminierung

Die Studie "Geschlechterdiversität in Beschäftigung und Beruf. Bedarfe und Umsetzungsmöglichkeiten von Antidiskriminierung für Arbeitgeber*innen" wurde im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes angefertigt. Der Studie zufolge sind eine geschlechterdiversitätsinklusive Betriebskultur sowie Personalmanagement und die Stärkung geschlechterinklusiver Sprache für die Inklusion in Beschäftigung und Beruf von zentraler Bedeutung.

Aus Politik und Zeitgeschichte

Das Heft APUZ 45 (Aus Politik und Zeitgeschichte) der Bundeszentrale für politische Bildung befasst sich mit der Debatte um Care-Arbeit. Es enthält Beiträge u. a. von Philipp Krohn: Retraditionalisierung? Care-Arbeit und Geschlechterverhältnisse in der Corona-Krise und Marc Gärtner/Elli Scambor: Caring Masculinities. Über Männlichkeiten und Sorgearbeit.

Eine gute Vorsorge treffen: „UMG-Notfallmappe“ ab sofort für Mitarbeiter*innen erhältlich.

Angehörige sind im Notfall mit vielen Fragen konfrontiert: Wo liegen wichtige Unterlagen, wer ist noch zu benachrichtigen und wo kann der Hund bleiben? Die UMG-Notfallmappe bietet hier konkrete Hilfe.

Gerade bei einem unvorhergesehenen oder längeren Krankenhausaufenthalt stellen sich für Angehörige viele Fragen. Dann ist es gut, wenn eine Notfallmappe zur Hand ist. Sie enthält einen Rundumschlag über alle wichtigen Bereiche, die im Falle des Falles zu bedenken sind. Für Beschäftigte der UMG steht die Notfallmappe elektronisch und/oder in gedruckter Form kostenlos zur Verfügung. Sie enthält gebündelt alle notwendigen Informationen über eine Person, so dass nicht nur klar ist, wer in ihrer Abwesenheit den Briefkasten leert, sondern auch wichtige Entscheidungen nicht nur an ihrer Stelle, sondern auch in ihrem Sinne getroffen werden können. Hilfreich sind eine Anleitung für die Besitzerin/Besitzer und für Angehörige sowie ein Glossar mit Stichworten für den schnellen Überblick. Da die Notfallmappe sensible Daten enthält wird empfohlen, die Notfallmappe an einem sicheren Ort zu speichern bzw. zu verwahren.

So erhalten Sie die UMG-Notfallmappe

Die Notfallmappe wird am 17.12.20 zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr sowie am 18.12.20 zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr im Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin, Ebene 2.B3 Raum 104, ausgegeben. Weitere Ausgabetermine sind für das kommende Jahr geplant. Aufgrund der begrenzten Stückzahl, ist aktuell pro Person die Ausgabe eines Exemplars der gedruckten Mappe vorgesehen. Es gibt die Möglichkeit sich online auf eine Warteliste eintragen zu lassen, sollte eine Abholung zu den angegebenen Terminen nicht möglich sein. Schreiben Sie dafür eine E-Mail mit dem Betreff „Notfallmappe“ an die Referentin für Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie, Pauline Höhlich Mail: pauline.hoehlich(at)med.uni-goettingen.de. Die Notfallmappe steht als elektronische Version zum Download im Intranet unter "Informationen" zur Verfügung.

„Vereinbarkeitspreis UMG“: Preisträger des Jahres 2020 ist Prof. Dr. Michael Schön

Prof. Dr. Michael P. Schön, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Ständiger Vertreter des Vorstands für Forschung und Lehre, erhielt am 9. Dezember den „Vereinbarkeitspreis UMG“ des Jahres 2020. Für Herrn Prof. Schön war es bereits die dritte Nominierung. Prof. Dr. Wolfgang Brück, Vorstand Forschung und Lehre, Dekan der Medizinischen Fakultät und Sprecher des Vorstands der UMG überreichte die Preisurkunde.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

„Vereinbarkeitspreis UMG“: Preisträgerin des Jahres 2019 ist Gisela Müller

Am 13. Dezember 2019 erhielt Gisela Müller, Leiterin des Zentralen Schreibbüros der UMG, für ihr Engagement zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit den „Vereinbarkeitspreis UMG“ des Jahres 2019. Den Preis überreichte Prof. Wolfgang Brück, Vorstand Forschung und Lehre, Dekan der Medizinischen Fakultät und Sprecher des Vorstandes der UMG. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Karriere trotz Teilzeit

Innovative und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im ärztlichen Dienst schaffen

Am Donnerstag, den 19. September 2019 organisierte das Gleichstellungsbüro eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Krankenversorgung und Politik sowie der Ärztekammer Niedersachsen. Rund 70 Personen nahmen an der Podiumsveranstaltung teil.

Den Auftaktvortrag hielt Dr. Andrea Rothe, Leiterin der Stabstelle Betriebliche Gleichbehandlung, München Klinik, mit dem Thema „Tradition und Moderne: Warum sich der ärztliche Dienst mit Chancengleichheit schwer tut“. Dabei ging es auch um innovative und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im ärztlichen Dienst. Sie ist eine wichtige Option für viele junge Eltern, um Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren.

Doch wie lassen sich Beruf und Familie in der fachärztlichen Weiterbildung vereinbaren? Welche rechtlichen Voraussetzungen sind für eine ärztliche Karriere in Teilzeit gegeben? Was kann die UMG tun, um Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit zu verbessern?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

„Karriere trotz Teilzeit“. Podiumsdiskussion im Universitätsklinikum Göttingen (v.l.): Dr. Christiane Groß, Janina Einsele, Dr. Andrea Rothe, Prof. Dr. Michael P. Schön, Marion Charlotte Renneberg, Prof. Dr. Anna-Kathrin Hell, Dr. Juliane Knust. Foto: Jonathan Michaeli
UMG-Ausstellung „Frauen in der Spitzenforschung“, Haupteingangsbereich des Klinikgebäudes

Großformatige Bildplakate und Texte von Professorinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen im Haupteingangsbereich des Gebäudes der UMG sollen den Besucher*innen, Patient*innen und Mitarbeiter*innen zukünftig sichtbar machen, dass Forschung auch weiblich ist. Die Ausstellung „Frauen in der Spitzenforschung“ zeigt sieben Portraits Göttinger Wissenschaftlerinnen, die auf persönliche Weise über ihre Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb berichten. Die Biologin Manuela Schmidt sagt, „dass das wissenschaftliche Umfeld wichtig ist“. In Göttingen schätzt Schmidt, die aus San Diego (USA) nach Göttingen gezogen ist, die „großartige Zusammenarbeit, die nur mit wenigen Standorten vergleichbar ist“.

Die Ausstellung „Frauen in der Spitzenforschung“ ist ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsbeauftragten an der Universitätsmedizin Göttingen, das mit fünf Sonderforschungsbereichen und einem internationalen Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der UMG sowie dem Else-Kröner-Fresenius-Forschungskolleg konzipiert wurde.

Neue Broschüre der UMG „Frauen in der Spitzenforschung“

Die Broschüre „Frauen in der Spitzenforschung“ ist im März 2018 sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache erschienen.

Auf 26 Seiten setzt sich die Universitätsmedizin Göttingen mit dem Thema auseinander, dass es zwar zwei Drittel Studentinnen gibt aber an der Spitze nur 17 Prozent Professorinnen in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung arbeiten. Aktuelle statistische Daten über die Frauenanteile auf den einzelnen Karrierestufen zeigen auf, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen aus der Spitzenforschung geben in kurzen Statements ihren Karriereweg wieder.

Die Broschüre ist bei der Gleichstellungsbeauftragten (Raum: Ebene 2.B3 Zimmer 104) erhältlich. Die Broschüre gilt als Best-Practice Beispiel innerhalb der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft.

Erfolg der UMG im Professorinnenprogramm III

Mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzept hat die UMG erfolgreich im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder abgeschnitten. Damit kann die UMG in der neuen Programmphase bis 2022 bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete Professuren beantragen. Mit den damit an der UMG freiwerdenden Mitteln sollen Maßnahmen finanziert werden, die die Gleichstellung von Mann und Frau in der Wissenschaft und Lehre an der UMG weiter fördern.

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