LOCO-PIN – Long COVID pneumologische, immunologische und neurologische Untersuchungen zu neuen Behandlungsoptionen

Projektleiter: Prof. Dr. med. Tobias Welte

Schlüsselbereich

  • Pathophysiologie: Immunmodulation und -kontrolle

Wer ist beteiligt?

  • Prof. Dr. med. Tobias Welte (Projektleiter, MHH)
  • Prof. Dr. Christine Falk (MHH)
  • Prof. Dr. med. Sabine Blaschke (UMG)
  • Prof. Dr. med. Günter Höglinger (MHH)
  • Dr. med. Tobias Overbeck (UMG)
  • Prof. Dr. med. Antje Prasse (MHH)


Kooperationspartner: 

Prof. Dr. Marius Höper (MHH), Prof. Dr. med. Georg Behrens (MHH), Dr. med. Cordula Buck (UMG), Dr. Nora Drick (MHH), PD Dr. Dr. Gunilla Einecke (MHH), Prof. Dr. Reinhold Förster (MHH), Prof. Dr. med. Jens Gottlieb (MHH), Dr. med. Justin Hasenkamp (UMG), PD Dr. med. Franziska Hopfner (MHH), Prof. Dr. med. Danny Jonigk (MHH), PD Dr. med. Adelheid Niehaus (MHH), Prof. Dr. Thomas Pietschmann (TWINCORE), Dr. med. Isabell Pink (MHH), Dr. Dr. Michael Stadler (MHH), PD Dr. med. Richard Taubert (MHH), Prof. Dr. Inga Zerr (UMG), Prof. Dr. Thomas Illig (MHH), Prof. Dr. Dr. med. Michael Marschollek (MHH) , Prof. Dr. Dagmar Krefting (UMG), Prof. Dr. med. Tibor Kesztyues (UMG), Prof. Dr. Thomas Giese (UKHD), PD Dr. Michael Neuenhahn (TUM) 

Was ist das Ziel?

Nach einer COVID-19-Erkrankung leiden etwa 10-15% der genesenen Patientinnen und Patienten noch mehr als sechs Monate nach der akuten Infektion an anhaltenden Symptomen (Lungenfunktionsstörungen, Müdigkeit, neurokognitive Beeinträchtigungen, orthostatische Intoleranz, Belastungsintoleranz, etc.), die als Long-COVID bezeichnet werden. Aufgrund unterschiedlichster und unspezifischer Symptomatik gibt es bisher keine etablierte Diagnostik oder spezifischen Behandlungskonzepte.

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes LOCO-PIN mit Beteiligung eines interdisziplinären Teams von Experten aus den Bereichen Pneumologie, Innere Medizin und Intensivmedizin, Neurologie und Immunologie werden bei den Long-COVID-Patienten der MHH- und der UMG-Kohorten pneumologische, immunologische und neurologische Untersuchungen durchgeführt, um eine verbesserte Diagnostik, eine umfassende klinische, molekulare und immunologische Phänotypisierung zu etablieren und die Guidelines als Grundlage für klinische Studien für schwere Long-COVID Verläufe zu entwickeln.

Das Hauptziel des Kooperationsprojektes ist die Verbesserung der Diagnose und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit komplexem und schwerem Long-COVID. Im Einzelnen sollen folgende Ziele erreicht werden: (1) Etablierung eines klinischen Long-COVID-Klassifikationssystems, um individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln, (2) Bestimmung des immunologischen Profils der Patientinnen und Patienten u.a. SARS-COV-2-spezifische T- und B-Zell-Immunantwort, Autoantikörper gegen subzellulären Strukturen (ANA, ANCA) und die Auswirkung der COVID-19-Impfung 3) Definition der langfristigen Folgen nach einer SARS-CoV-2-Infektion in Bezug auf Immunkompetenz und neurokognitive Funktionen und (4) Bestimmung der Wirksamkeit der COVID-19-Impfung bei Long-COVID-Patientinnen und Patienten mit unterschiedlich schweren Verläufen einer COVID-Erkrankung im Vergleich zu immungeschwächten Patient*innen (insbesondere Organtransplantierte- und Krebspatient*innen) und gesunden Kontrollpersonen.

Welche COFONI-Technologieplattform ist beteiligt?

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