FundraisingFonds „Extra“ 2025

Lesen Sie hier nach, welche Projekte wir 2025 zum Jahresthema „Angebote für Patient*innen zur Verbesserung der Versorgungsqualität“ umgesetzt haben

Mein OP-Tag an der UMG

Viele Patient*innen fühlen sich vor einer Operation allein und überfordert: Was muss ich beachten? Wo muss ich hin? Wie läuft die OP eigentlich ab?
Trotz sorgfältiger Aufklärung durch das Team bleiben oft Fragen offen – oder man möchte sich zuhause in Ruhe noch einmal körperlich und mental vorbereiten.

Deshalb entwickeln wir eine barrierefreie Informationsumgebung: „Mein OP-Tag an der UMG“ – eine Reihe von kurzen, verständlichen Videos, die den Ablauf einer Operation Schritt für Schritt zeigen. Mit mehrsprachigen Untertiteln und klaren Informationen zu Vor- und Nachbereitung, dem OP-Tag und der Erholung nach der OP.

Diese digitale Begleitung soll Ängste reduzieren, das Vertrauen stärken und einen reibungslosen Ablauf gewährleisten. Denn gut informierte Patient*innen sind besser vorbereitet – und das hilft allen: dem Team, der Genesung und der Sicherheit.

Ihre Spende ermöglicht es, diese wichtige, menschliche und zugängliche Aufklärung weiterzuentwickeln – für mehr Klarheit, mehr Sicherheit und mehr Vertrauen.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung einen besseren Weg in die Operation mitgestalten!

Lärm macht krank - Lärmampeln an der UMG

Das Bild zeigt eine Lärmampel auf der Intensivstation der Universitätsmedizin Göttingen. Die Lärmampel hat die Form eines Ohrs und leuchtet gerade in grün - es ist also gerade ruhig.

Gerade auf Intensivstationen kann es in kritischen Phasen sehr laut werden – doch Lärm belastet nicht nur die Patient*innen, sondern auch das medizinische Personal. In schwierigen Zeiten, nach einer Operation oder bei schweren Erkrankungen, sehnen sich Menschen nach Ruhe, Stabilität und einem Ort der Erholung. Eine entspannende und ruhige Atmosphäre ist dabei kein Luxus – sie ist ein wichtiger Faktor für die Genesung, die psychische Belastbarkeit und die innere Sicherheit der Betroffenen.

Deshalb wurden auf unseren Intensivstationen Lärmschutzampeln eingeführt – kleine, aber wirkungsvolle Helfer, die visuell signalisieren, wann Ruhe geboten ist. Sie schaffen bewusst mehr Achtsamkeit, fördern ein respektvolles Miteinander und tragen dazu bei, dass die Stationen nicht nur medizinisch, sondern auch emotional eine stabile und wohltuende Umgebung werden.

Ihre Spende ermöglicht es, diese wichtige Maßnahme zu unterstützen und das Wohlbefinden der Patient*innen in aufreibenden und belastenden Zeiten stärker in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig schafft sie ein besseres Arbeitsklima für das Team – denn auch die Mitarbeiterinnen profitieren von einer ruhigeren, menschlicheren Arbeitsatmosphäre.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung ein Stück mehr Ruhe schenken!

Kreatives Schreiben für die Seele

In schwierigen Zeiten hilft es, sich den Kummer von der Seele zu schreiben – oder einfach eine kleine, eigene Welt zu erschaffen. Regelmäßige Schreibseminare für Krebspatient*innen, geleitet von einer erfahrenen Moderatorin, bieten Raum für Reflexion, Trauer, Hoffnung und Kraft.

Patient*innen des Gynäkologischen Zentrums, des Brustkrebszentrums und des Zentrums für familiären Brust- und Eierstockkrebs des G-CCC haben so die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen ihre Krankheit zu verarbeiten, ihre Resilienz zu stärken und sich so zumindest für den Moment etwas leichter zu fühlen. Durch kreatives Schreiben werden innere Ressourcen aktiviert – ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf dem Weg zur Genesung und inneren Ruhe.

Ihre Spende ermöglicht es, diese wertvolle Unterstützung anbieten zu können.

Vielen Dank, dass Sie Kraft schenken – in Worten, die heilen.

Bessere Heilungschancen

Chronische Wunden heilen nur sehr schlecht – und belasten Betroffene doppelt: körperlich und seelisch.

Für viele Patient*innen ist der Heilungsprozess lang, schmerzhaft und frustrierend. Standardtherapien reichen manchmal nicht aus.

Deshalb wird an der Klinik für Dermatologie die Plasmatherapie (PlasmaDerm®) nun gezielt eingesetzt – eine innovative, schonende Behandlungsmethode, bei der eigenes Blutplasma mit speziellen Geräten aktiviert wird. Dieses aktivierte Plasma fördert die Zellregeneration, unterstützt die Wundheilung und kann selbst schwer heilende Wunden nachhaltig verbessern.

Die Etablierung dieser Therapie ist ein wichtiger Schritt hin zu individueller, zukunftsorientierter Wundversorgung – mit weniger Schmerzen, kürzeren Behandlungszeiten und mehr Lebensqualität für Betroffene.

Ihre Spende unterstützt die bessere Wundversorgung durch Plasmatherapie – damit auch die schwierigsten Wunden endlich heilen können.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung Wunden schließen.

Digitale Genesungswünsche – kreativ, ehrlich, menschlich

Viele Patient*innen haben Angst vor einer Herz-OP – und fühlen sich dabei oft allein. Die Angst lässt sich nicht einfach abschalten. Doch ein paar ehrliche Worte aus der eigenen Erfahrung können viel verändern.

Deshalb werden zukünftig kurze Patient*innen-Videos produziert: Betroffene, die ihre Operation bereits hinter sich haben, teilen ihre Geschichten – mit Mut, Mitgefühl und echter Aufmunterung. Es wird dadurch die Chance gegeben, dass Patient*innen sich kreativ und ehrlich gegenseitig unterstützen können.
Ob ein einfacher Genesungswunsch, ein persönlicher Tipp oder ein Lächeln im Bild – diese digitalen Impulse schenken Halt, reduzieren Ängste und stärken das Vertrauen in die eigene Genesung.

Ihre Spende ermöglicht es, diese wertvolle Form der emotionalen Vorbereitung weiterzuentwickeln – denn manchmal braucht man nur ein paar liebevolle Worte, um wieder durchatmen und Kraft schöpfen zu können.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung Hoffnung digital weitergeben!

Angehörigenfreundliche Intensivstation

Angehörige gehören zur Heilung – besonders auf der Intensivstation.

Für viele Familien ist der Besuch auf der Intensivstation eine emotionale Herausforderung. Sorgen um die Liebsten und der damit verbundene Stress, machen den Aufenthalt oft schwer.

Deshalb wird die kardiologische Intensivstation 1026 aktuell zertifiziert als „angehörigenfreundliche Intensivstation“ – mit einem zentralen Ziel: mehr Würde, mehr Raum und mehr Nähe.

Ein zentraler Baustein ist der neu gestaltete, geschützte Gesprächsraum, gemeinsam nutzbar mit der Station 1022 (Nephrologie). Mit warmer Raumgestaltung, gemütlichen Möbeln und einer beruhigenden Atmosphäre bietet er Angehörigen einen sicheren Ort zum Reden, Verarbeiten und gemeinsam sein – auch in schwierigen Zeiten.

Ihre Spende hilft, diesen Raum zu realisieren und Angehörigen den Aufenthalt auf der Station etwas leichter zu gestalten.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung einen Ort der Ruhe und Verbundenheit schaffen – für Patient*innen und ihre Liebsten.

Ein weiterer Garten der Hoffnung

Dank Ihrer großzügigen Unterstützung können wir den Patient*innen der geschützten Station 4094 an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie nun ebenfalls einen neuen Lebensraum schenken. Für die Patientinnen und Patienten, die hier längere Zeit stationär behandelt werden, ist der Aufenthalt oft von Isolation und schweren Tagen geprägt. Die durch Spenden finanzierte Umgestaltung der Gartenanlage bietet eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und Erholung. Mit einer wetterfesten Gartenlaube bietet der Garten den Patient*innen die Möglichkeit, sich zu jeder Jahreszeit nach draußen zurückzuziehen und Kraft in der Natur zu schöpfen.  

Ihre Spende ermöglicht diese Veränderungen und bietet den Patientinnen und Patienten einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der positiven Ablenkung. Sie tragen dazu bei, dass die Heilung nicht nur in den Therapieräumen stattfindet, sondern auch draußen im Grünen. 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dies möglich machen – Sie schenken den Betroffenen mehr Lebensqualität und eine kleine Auszeit vom Alltag ihrer Erkrankung.

Entspannungsangebote während der Strahlentherapie

Strahlentherapie ist anstrengend und aufreibend – körperlich und emotional.
Für viele Patient*innen ist die Zeit im Beschleunigerraum eine Phase der Ungewissheit, der Konzentration und manchmal auch der Angst.

Deshalb setzen wir nun auf Entspannung durch Bild und Klang: Mit dem Qwiek.up-System versuchen wir die Beschleunigerräume der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie beruhigender zu gestalten. 

Durch wand- oder deckenbasierte Projektionen werden sanfte, naturinspirierte Bilder – wie fließende Wasser, sanfte Lichtspiele oder bewegte Wolken – auf die Wände und Decken gebracht. Gleichzeitig erklingt leise, passende Musik oder beruhigende Geräusche – wie Wellen, Regen oder Vogelgesang – im Hintergrund.

Das System hilft, den Fokus von der Behandlung abzulenken, die Atmung zu beruhigen und die innere Spannung zu reduzieren. So wird die Therapie nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich erlebbar – mit mehr Ruhe, mehr Würde und mehr innerer Sicherheit.

Ihre Spende ermöglicht den Einsatz des Qwiek.up-Systems – damit jeder Behandlungstag ein bisschen erträglicher wird.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterstützung eine beruhigendere Umgebung schaffen – in jedem Moment der Behandlung.

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