Albrecht von Haller-Medaille

Die Albrecht von Haller-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Medizinische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen verleiht. Sie wird an Göttinger oder auswärtige Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste von nachhaltiger Wirkung und Dauer im Zusammenhang mit den wissenschaftlichen und/oder ärztlichen Aktivitäten der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen erworben haben.

Die Überreichung der Medaille und der zugehörigen Urkunde erfolgt im Rahmen einer eigens für den zu Ehrenden anberaumten akademischen Feier durch den Dekan oder dessen Vertreter.

Mit der Verleihung der Medaille erinnert die Medizinische Fakultät an Albrecht von Haller (1708 – 1777). Der Anatom, Physiologe, Botaniker, Arzt und Dichter nahm 1736 die Berufung als Professor für Anatomie, Chirurgie und Botanik an die damals neu begründete Universität Göttingen an. Unter dem Wirken von Hallers entwickelte sich die Medizinische Fakultät in Göttingen zum Mittelpunkt neuer Forschungen. Albrecht von Haller gilt als einer der Begründer der modernen Medizin.

Verleihung der Albrecht von Haller-Medaille

an Prof. (em.) Dr. med. Dr. h.c. Dietrich Kettler

am Freitag, 18. Juni 2021, um 11:00 Uhr, Aula der Universität am Wilhelmsplatz

Kontakt

Für Informationen und Nachfragen wenden Sie sich bitte an: dekanat(at)med.uni-goettingen.de.

Richtlinien zur Verleihung der Albrecht von Haller-Medaille

Preisträger der Albrecht von Haller-Medaille

Preisträger ab 1959

Prof. Dr. Bruno Hauff (1959; verstorben 09. September 1963)

in Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste um das medizinische Schrifttum und die ärztliche Wissenschaft

Prof. Dr. Heinrich Martius (1960; verstorben 17. Februar 1965)

in Würdigung seiner Verdienste der allgemeinen Frauenheilkunde, insbesondere der Geburtshilfe, der Strahlenheilkunde und der Krebsabwehr

Prof. Dr. Rudolf Stich (1960; verstorben 18. Dezember 1960)

in Würdigung seiner großen Verdienste auf den Gebieten der allgemeinen Chirurgie

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer (1961; verstorben 11. April 1960)

in Würdigung seiner großen Verdienste auf dem Gebiet der Strahlenheilkunde

Dr. Dr. h.c. Ferdinand Springer (1961; 12. April 1965)

in Würdigung seiner großen Verdienste um das medizinische Schrifttum

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kleinschmidt (1962; 04. Januar 1977)

in Würdigung seiner großen Verdienst auf allen Gebieten der Kinderheilkunde, besonders der Säuglingskrankheiten, der Infektionskrankheiten und der Tuberkulose

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karl Thomas (1963; verstorben 06. September 1969)

in Würdigung seiner großen Verdienste um die Entwicklung der physiologischen Chemie zu einem selbständigen Fach, der Ernähungsphysiologie und der Staublungenerkrankung

Prof. Dr. Dr. h.c. Benno Gruber (1964; verstorben 20. Juli 1977)

in Würdigung seiner Verdienste auf allen Gebieten der pathologischen Anatomie

Prof. Dr. Dr. h.c. Albrecht Peiper (1964; verstorben 07. Oktober 1968)

in Würdigung seiner bahnbrechenden Forschung auf dem Gebiet der Säuglingsneurologie und der Geschichte der Kinderheilkunde

Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Schoen (1972; verstorben 11. März 1979)

in Würdigung seiner großen Verdienste auf allen Gebieten der Inneren Medizin

Prof. Dr. Dr. Wilhelm Meyer (1976; verstorben 12. Juni 1982)

in Würdigung seiner großen Verdienste um die Entwicklungsgeschichte, Histologie und Patho‐Histologie der Zähne und Kiefer

Prof. Dr. Ronald C. Mac Keith (1977)

in Würdigung seiner Arbeiten auf dem Gebiet der Kinderneurologie, für seine Verdienste um die Entwicklung behinderter Kinder

Prof. Dr. Gerhard Joppich (1977; verstorben 07. Januar 1992)

in Würdigung seiner großen Verdienste auf allen Gebieten der Kinderheilkunde, besonders bei der Bekämpfung der Poliomyelitis

Prof. Dr. Heinz Kirchhoff (1977; 06. Januar 1997)

in Würdigung seiner großen Verdienste auf allen Gebieten der Geburtshilfe und Frauenheilkunde, insbesondere aber in Anerkennung seiner Bemühungen für die Sicherung des Lebens von Mutter und Kind

Prof. Dr. Phil Gustav Born (1979)

in Würdigung seiner großen Verdienste um die Erforschung der Thrombocytenfunktion für den Blutkreislauf und die Blutgerinnung

Prof. Dr. Josef Koncz (1988; verstorben 07. November 1988)

in Würdigung seiner Arbeiten auf allen Gebieten der Thorax‐, Herz‐ und Gefäßchirurgie, für seine Verdienste um die Entwicklung dieses Faches in Deutschland, insbesondere aber in Anerkennung seiner wissenschaftlichen und klinischen Leistungen bei der chirurgischen Behandlung von angeborenen Herzfehlern

Prof. Dr. Steffen Berg (1991; verstorben 22. Januar 1989)

in Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Rechtsmedizin und seine Verdienste um die Entwicklung dieses Faches für seine Studien auf dem Gebiet der Paleo‐ pathologie, insbesondere aber für sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Fakultät

Prof. Dr. Dr. HansJürgen Bretschneider (1993; verstorben 09. Dezember 1993)

in Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Physiologie, des Herz‐Kreislaufsystems, insbesondere der Energetik der Herzfunktion, für die Konzeption, experimentelle Validierung und weltweite klinische Einführung von Methoden zur Protektion

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Creutzfeldt (1995; verstorben 30. August 1995)

in Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Inneren Medizin, insbesondere der Physiologie und Pathophysiologie des endokrinen und exokrinen Pankreas

Prof. Dr. Gerhard Schmidt (2000; verstorben 12. Januar 2021)

in Würdigung seiner großen Verdienste und seines vorbildlichen Wirkens als Lehrer im Fach Pharmakologie und seiner herausragenden Leistungen als langjähriger Studiendekan und Promotor

Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Deutsch (2002; verstorben 11. März 2016)

in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Erforschung und praktische Anwendung des Medizinrechts und um die tatkräftige Verbindung zwischen Juristischer und Medizinischer Fakultät

Prof. Dr. Detlef Doenecke (2011)

in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste als Hochschullehrer bei der Ausbildung der Medizin‐ und Zahnmedizinstudenten in der biomedizinischen Biochemie und bei der Erforschung der Histone

Prof. Dr. HansJürgen Peiper (2011)

in Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Ansehen der Göttinger Chirurgie, seiner aktiven Bewusstmachung ihrer großen Tradition und seines Wirkens als Hochschullehrer zur Wiedererlangung internationaler Respektierung

Prof. Dr. Dr. HansGeorg Luhr (2012; verstorben 8. Dezember 2019)

in Würdigung seiner weltweit anerkannten herausragenden Verdienste in der Mund‐Kiefer‐Gesichtschirurgie, insbesondere auf dem Gebiete der Traumatologie sowie der Therapie bei Dysgnathie

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