Halbzeit bei Bohrarbeiten: Die Hälfte der Stahlbetonpfähle des UMG-Neubaus NIKO sind gesetzt

Der Neubau NIKO der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Rund 330 der insgesamt 657 geplanten Stahlbetonpfähle sind bereits gesetzt. Seit dem Start der Bohrarbeiten im August dieses Jahres werden täglich vier bis sieben Pfähle in den Boden eingebracht, rund 20 pro Woche. Das milde Wetter der letzten Monate hat den reibungslosen Ablauf der Arbeiten auf dem Baufeld unterstützt. Damit sind die Voraussetzungen ideal, um im 2. Quartal 2026 mit dem Gießen eines stabilen Fundaments zu beginnen.
„Der aktuelle Baufortschritt zeigt deutlich, dass wir sehr gut vorankommen und den vorgesehenen Zeitplan vollumfänglich einhalten. Mit NIKO gehen wir den ersten Schritt, die zukünftige medizinische Versorgung unserer Patient*innen von Grund auf zu modernisieren. Wir sind zuversichtlich, das Projekt auch weiterhin so erfolgreich und verlässlich vorantreiben zu können“, betont Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes und Vorstand Forschung und Lehre der UMG.
Die Pfähle, bis zu 40 Meter tief in der Erde und bis zu 1,5 Meter im Durchmesser, stabilisieren den Untergrund für das zukünftig zehnstöckige Klinikgebäude. Bei etwa 80 Prozent der Pfähle wird zugleich Geothermie-Technik integriert, um später eine nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen.
Parallel zu den Bohrungen gehen auch die Arbeiten an der neuen Kanalisation planmäßig voran. Die alte Schmutzwasserleitung ist mittlerweile außer Betrieb. Aktuell wird das Abwasser über Pumpen geführt. Die neue Schmutzwasserleitung, die bis zu zehn Meter unterhalb des Baufelds verlaufen, wurde bereits größtenteils in Betrieb genommen.
In der ersten Baustufe des UMG-Neubau mit dem Kurznamen NIKO werden wesentliche Teile der Krankenversorgung der Universitätsmedizin untergebracht sein. Dazu zählen verschiedene Ambulanzen und die Notaufnahme, das zentrale Operationszentrum und Intensivstationen sowie die Bildgebende Diagnostik und die Herzkatheterlabore. Auf insgesamt rund 112.000 Quadratmetern Fläche sind 624 Betten und 31 OP-Säle vorgesehen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis 2029 geplant.
Weitere Informationen zum Neubau-Projekt gibt es hier und zum Live-Baustellenbild gibt es hier.
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