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Maximalversorgung für Plüschtiere: Teddybärkrankenhaus in der UMG behandelt mehr als 1.000 Patient*innen

Volles Haus vom 3. bis 5. Juni 2024: 50 Teddy-Docs behandeln Puppen, Kuscheltiere und Co.

Presseinformation zum Thema "Maximalversorgung für Plüschtiere: Teddybärkrankenhaus in der Universitätsmedizin Göttingen behandelt mehr als 1.000 Patient*innen"
Einige Organisatoren und Teddy-Docs des Teddybärkrankenhauses mit Schirmherr Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie der UMG (rechts), Maskottchen Pauli (Mitte) und die Kinder der DRK-Kita Bovenden mit ihren Erzieherinnen. Foto: umg/niklas richter
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Hasi hat einen Löffel verschluckt und erhält für die Operation eine Narkose von seiner Besitzerin Sofia (rechts). Das OP-Team Lydia Pfeil (links) und Svenja Wittig (Mitte) helfen bei der korrekten Durchführung. Foto: umg/niklas richter
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Puppe Lea nach erfolgreicher Operation und Behandlung ihres Arms und Beins bei der Physiotherapie. Finja Hartmann (links) und Besitzerin Elise Johanne (rechts). Foto: umg/niklas richter
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René Fontaine (rechts) vom Deutschen Roten Kreuz erklärt den Kindern die Ausstattung eines Rettungswagens und wie ein Krankentransport funktioniert. Foto: umg/niklas richter

Bereits zum 22. Mal fand in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) das Teddybärkrankenhaus statt. Drei Tage lang brachten Kinder aus den Kitas und Kindergärten rund um Göttingen sowie aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie der UMG ihre kranken Puppen und verschiedenste Kuscheltiere in die Osthalle. Von der Anmeldung, einem Wartezimmer, den einzelnen Untersuchungsstationen, dazu High-Tech Medizin mit einem Ultraschallgerät, einer Röntgenstation, einem Magnetresonanztomografie (MRT)-Gerät bis hin zum Operationssaal war eine Komplettversorgung eingerichtet. Dort wurden die mehr als 1.000 Patient*innen drei Tage lang von etwa 50 Medizin- und Zahnmedizinstudierenden sowie Auszubildenden der Gesundheitsberufe der UMG als Teddy-Docs behandelt.

Die plüschigen Patient*innen lagen auf Untersuchungs- oder Operationstischen sowie Zahnbehandlungsstühlen und wurden unter den Augen ihrer Angehörigen bestens von den Spezialist*innen aller Fachrichtungen untersucht. Verschluckte Gegenstände wie Löffel, Schrauben und Gummibärchen sowie gebrochene Arme und Beine wurden erfolgreich behandelt. Anhand der Bilder aus den bildgebenden Geräten konnten die Teddy-Docs genaue Diagnosen stellen. Die kleinen Kameraden nahmen die langen Wartezeiten geduldig in Kauf. Insgesamt waren mehr als 1.000 Kinder mit ihren Plüschgefährten für die Vormittage angemeldet. Dazu kamen noch zahlreiche unangemeldete Notfälle in der Privatsprechsunde am Nachmittag von 15:00 bis 17:30 Uhr.

Für Ablenkung sorgte das Maskottchen der Kinderherzklinik der UMG, der Bär „Pauli“, der für Fotos mit den Kindern und ihren frisch kurierten Freunden zur Verfügung stand und gute Laune verbreitete. Draußen vor der Osthalle stand ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Die Mitarbeiter*innen des DRK erklärten den kleinen Puppen- und Kuscheltiereltern einen Rettungswagen und die einzelnen Funktionen der Ausstattung, das Blaulicht und die Aufgaben bei einem Notarzteinsatz.

Medizinstudent Johannes Nolting ist bereits seit 2020 im Organisationsteam des Teddybärkrankenhauses dabei und aktiv im Operationssaal tätig. In diesem Jahr war ein besonders schwerer Fall dabei. Die Puppe Lea hatte einen Löffel verschluckt, der operativ entfernt werden musste. Zugleich hatte sie sich auch einen Arm und ein Bein gebrochen. Die Physiotherapie folgte zeitnah und zur Freude ihrer Besitzerin Elise Johanne konnte die Puppe wieder völlig gesund entlassen werden.

Neben Johannes Nolting lag die Hauptorganisation in diesem Jahr bei Hanna Wedemeyer, Svenja Wittig und Nour Zeaiter. Das Organisations-Team bestand aus insgesamt 33 engagierten Mitarbeitenden der UMG, darunter auch Michelle Yi Ran Tran, die die drei Tage wie folgt zusammenfasst: „Das Teddybärkrankenhaus war auch in diesem Jahr wieder für alle ein schöner Erfolg. Wir konnten als Teddy-Docs allen Puppen, Plüschtieren und weiteren Wegbegleitern helfen, ganz zur Freude ihrer Besitzer*innen. Es macht Spaß, die Untersuchungen gemeinsam mit den Kindern vorzunehmen und ihre leuchtenden Augen zu sehen, wenn ihren kleinen Freunden geholfen wird.“  

Schirmherr des Teddybärkrankenhauses ist Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie der UMG. Er kam zur Chefarzt-Visite in die Osthalle. Zusammen mit den Organisator*innen sprach Prof. Paul mit einigen der Kuscheltiereltern im Wartezimmer und den einzelnen Behandlungsstationen. „Ich freue mich sehr, dass die Studierenden das Teddybärkrankenhaus wieder so wunderbar vorbereitet haben. Wir hoffen, dass wir den Kindern durch die Einblicke in den Klinikalltag die Angst vor einem Arztbesuch nehmen können. Mir ist es eine große Freude und Ehre, ein letztes Mal vor meinem Ruhestand die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen“, sagt Prof. Paul.      

Das Teddybärkrankenhaus
Das Teddybärkrankenhaus ist ein gemeinnütziges Projekt von Medizinstudierenden der UMG mit dem Ziel, Kindern auf spielerische Art und Weise den Umgang mit Krankheit zu vermitteln und ihnen die Angst vor Arzt- und Krankenhausbesuchen zu nehmen. Wie in einem echten Krankenhaus wird geröntgt und operiert, eine Apotheke versorgt alle Patient*innen mit den nötigen Medikamenten. Schirmherr des Projekts ist seit vielen Jahren Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie der UMG.


KONTAKT
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Teddybärkrankenhaus
teddybaer.krankenhaus(at)gmx.de

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Leitung Unternehmenskommunikation
Lena Bösch (Pressekontakt UMG)
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Telefon 0551 / 39-61020, Fax 0551 / 39-61023
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