Generalentwicklungsplanung (GEP)

Die Universitätsmedizin Göttingen hatte im Jahr 2008/09 mit dem Generalentwicklungsplan (GEP) 1.0 die erste umfassende bauliche Zielplanung nach ihrer Errichtung Anfang der 1970er Jahre vorgelegt. Vorausgegangen waren rund 10 Jahre verschiedener baulicher Prüfungen und Sanierungsplanungen für den Zentral-OP und die Bettenhäuser der UMG. Diese hatten gezeigt, dass nur durch einen vollständigen Freizug dieser Bereiche eine Kernsanierung möglich wäre. 

Der UMG-Neubau

Wir planen den MedizinCampus der Zukunft für die Region in und um Göttingen.

Bei ihrer „Generalentwicklungsplanung 2.1“ richtet sich die UMG an dem Bedarf von an Krankheitsbildern orientierten, interdisziplinären Strukturen und Versorgungsangeboten aus.

Prof. Dr. Heyo Kroemer

Neu bauen, statt sanieren

Umsetzung in Stufen

Da über die Sanierung des Zentral-OPs und der Bettenhäuser hinausgehend noch zusätzliche Interimsbauten für die Durchführung der Sanierung notwendig gewesen wären, hätte sich eine Sanierung dieser Bereiche weitaus kostenintensiver gestaltet als eine entsprechender Neubau der klinischen Bereiche. Daher wurde im GEP 1.0 aus wirtschaftlichen Gründen von einer Sanierung der Krankenversorgung abgesehen und stattdessen ein Neubau-Konzept in einer Spange neben dem UBFT-Gebäude der UMG erarbeitet.

Die erste Stufe dieser Planung, die bis heute unverändert Bestand hat, befindet sich aktuell in der Umsetzung. Das Verfahren zur Vergabe der Leistungen eines Generalunternehmens für den Bauabschnitt 1 wurde im Juli 2018 mit der Veröffentlichung einer EU-weiten Ausschreibung begonnen. Der Vergabeentscheid ist für 2019 geplant und der Baubeginn für Bauabschnitt 1 für 2020 vorgesehen.

Der neue UMG Campus

Die in der Generalentwicklungsplanung 2.0 erarbeiteten und in der Fortschreibung zum Generalentwicklungsplan 2.1 weiter ausgearbeiteten baulichen Zielplanung für

  • Krankenversorgung,
  • Forschung,
  • Lehre,
  • Infrastruktur und
  • Administration

umfasst die künftige Konzeption des gesamten UMG Campus und wurde städtebaulich, logistisch sowie verkehrstechnisch von Fachexperten*innen erarbeitet.

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