Verstehen um zu helfen

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste aller Demenz-Erkrankungen. Allein in Deutschland sind ca. 1,4 Mill. Menschen davon betroffen. Sie beginnt meist nach dem 65sten Lebensjahr. Betroffene leiden unter fortschreitendem Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und Desorientierung. Hinzu kommen Veränderungen des Wesens, ein beeinträchtigtes Urteilsvermögen und der Verlust der Sprachfähigkeit.  

Derzeitige Behandlungen lindern Symptome, stoppen aber nicht den Krankheitsverlauf. Weltweit erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Krankheitsbild und suchen nach Antworten zur Entstehung und für eine Therapie.

Schwerpunkt der Alzheimer Forschung am Forschungscampus Göttingen ist die translationale Forschung. Erkenntnisse der Grundlagenforschung sollen möglichst schnell in klinische Diagnose- und Therapieverfahren zur Behandlung von Alzheimer-Patienten umgesetzt werden. Gleichzeitig sollen klinische Beobachtungen am Patienten als Anregungen und Rückkoppelung in die Grundlagenforschung einfließen.

Ein wichtiger Impuls für die Gründung der Inge-und Fritz-Kleekamm-Stiftung ging von persönlichen Erfahrungen mit der Alzheimer-Erkrankung in der Familie Kleekamm aus. Sie haben Dr. Fritz Kleekamm dazu veranlasst, sich im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit zu engagieren.

Die Alzheimer Stiftung Göttingen unterstützt finanziell junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und - wissenschaftler, die herausragende Arbeiten mit wegweisenden Ergebnissen in der Alzheimer-Forschung erbringen und ihren Forschungsschwerpunkt in Göttingen haben.

Der Standort Göttingen bietet ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätmedizin Göttingen, der Universität Göttingen, dem European Neuroscience Institute (ENI-G), den Max-Planck-Instituten, dem Deutschen Primatenzentrum und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen.

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