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| Presseinformation Nr. 080 / 2019

Prof. Dr. Wolfgang Brück: neuer Vorstand Forschung und Lehre und Sprecher des Vorstandes der UMG

Prof. Dr. Wolfgang Brück zum neuen Vorstand Ressort Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen gewählt. Prof. Brück ist zugleich Sprecher des Vorstandes und Dekan der Medizinischen Fakultät. Er tritt sein Amt zum 1. August 2019 an.

Neuer Vorstand Forschung und Lehre, Dekan und Sprecher des Vorstandes der UMG: Prof. Dr. med. Wolfgang Brück (Direktor des Instituts für Neuropathologie der UMG). Foto: privat

(umg) Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bekommt einen neuen Vorstand Forschung und Lehre: Prof. Dr. med. Wolfgang Brück. Zugleich wird Prof. Brück Sprecher des Vorstandes der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät. Der Direktor des Instituts für Neuropathologie tritt sein Amt am 1. August 2019 an. Prof. Brück wurde einstimmig vom Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät und vom Stiftungsausschuss Universitätsmedizin gewählt.

Der 58-jährige Prof. Wolfgang Brück folgt Prof. Dr. Heyo K. Kroemer nach, der zum 1. September 2019 als Vorstandsvorsitzender an die Charité Universitätsmedizin Berlin wechselt. Der Übergang in den Vorstandsfunktionen erfolgt damit nahtlos.

ZUR PERSON

Professor Wolfgang Brück wurde am 17. März 1961 in Mainz geboren. Er ist verheiratet. Wolfgang Brück studierte von 1980 bis 1986 Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo er 1990 promovierte. Im Jahr 1994 schloss Wolfgang Brück seine Facharztausbildung für Neuropathologie an der UMG ab und habilitierte 1996 im Fach Neuropathologie. Nach einem Forschungsaufenthalt am Neurologischen Institut der Universität Wien war er von 1998 bis 2002 am Institut für Neuropathologie der Charité in Berlin beschäftigt, zunächst als kommissarischer Leiter, ab 2000 als C3-Professor für Neuropathologie. Im Jahr 2002 wurde Wolfgang Brück auf die C4-Professur für Neuropathologie der Georg-August-Universität Göttingen berufen und ist seit dem 1. August 2002 Direktor des Instituts für Neuropathologie an der UMG, das sich unter seiner Leitung zu einer der weltweit führenden Einrichtungen im Bereich der Multiple Sklerose-Forschung entwickelt hat. Prof. Brück ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose, der zudem Kooperationen mit zahlreichen, führenden internationalen Forschungszentren besitzt. Als Gutachter und Berater ist seine Meinung weltweit in akademischen Einrichtungen, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der forschenden Industrie gefragt.

Prof. Wolfgang Brück hat mehrfach leitende Funktionen in der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen und des Vorstandes der UMG übernommen. So leitete er jeweils in den Jahren 2004 und 2010 kommissarisch das Vorstandsressort Krankenversorgung und im Jahr 2005 kommissarisch das Vorstands­ressort Forschung und Lehre. Von Oktober 2005 bis März 2009 hatte Brück das Amt des Forschungsdekans inne, zudem war er von 2005 bis 2010 Stellvertreter des Vorstands Ressort Krankenversorgung an der UMG. Seit April 2011 ist Prof. Wolfgang Brück Dekan für Infrastruktur und Entwicklung und Stellvertreter des Vorstands Forschung und Lehre der UMG.

Wolfgang Brück leitete in den Jahren 2006 bis 2008 als Direktor das Institut für Multiple Sklerose Forschung, eine gemeinsame Einrichtung von UMG und Gemeinnütziger Hertie-Stiftung. Von 2007 bis 2011 war er Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie und ist seit 2009 Vorstandsmitglied des bundesweiten, BMBF-geförderten Kompetenznetzwerks Multiple Sklerose.

Prof. Dr. Wolfgang Brück wurde 2002 mit dem Hans Heinrich Georg Queckenstedt Preis für Multiple Sklerose Forschung und 2008 mit dem Hans Georg Mertens-Preis für innovative Forschung in der Neurologie ausge­zeichnet, 2011 erhielt er den Kohn Award der British Society of Toxicological Pathologists. Brück war in den Jahren 2008 bis 2016 stellvertretender Sprecher des SFB Transregio TTR43: “The brain as a target of inflam­matory processes”.

„EINE HERAUSRAGENDE WAHL"

„Ich freue mich, dass es der Universitätsmedizin Göttingen gelungen ist, einen so versierten Exper­ten wie Prof. Dr. Brück als neuen Leiter zu gewinnen. Seine umfangreichen Erfahrungen in unterschiedlichen Leitungsfunktionen an der UMG sind hervorragende Voraussetzungen“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Das Land Niedersachsen wird ihn dabei unterstützen, den Standort weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen. Für die anstehenden Herausforderungen – insbesondere den Neubau der Krankenversorgung – ist die UMG damit hervorragend gerüstet. Ich wünsche Prof. Dr. Brück für seine Arbeit in Göttingen alles Gute und viel Erfolg.“

„Die Universitätsmedizin Göttingen kann sich glücklich schätzen, mit Prof. Brück eine hochqualifizierte und standorterfahrene Persönlichkeit zu bekommen. Prof. Brück hat sich über die Jahre hinweg in verschiedensten Leitungsfunktionen in der Medizinischen Fakultät und in den Vorstandsressorts der UMG ausgezeichnet“, sagt Dipl.-Kfm., Dipl.-Pol. Heinz-Rüdiger Strehl, Vorsitzender des Stiftungsausschusses Uni­versitätsmedizin. „Mit der Wahl von Prof. Brück ist es zudem gelungen, einen für die aktuell anstehenden Herausforderungen am Standort UMG so wichtigen, nahtlosen Übergang im Vorstandsressort Forschung und Lehre und auf der Sprecherfunktion zu gewährleisten. Für die Zukunft der UMG wurde damit eine herausragende Wahl getroffen."

„Die Universität Göttingen freut sich, dass Herr Prof. Brück als ausgewiesener Wissenschaftler und erfahrener Wissenschaftsmanager das Amt des Vorstandes Forschung und Lehre und des Vorstandssprechers an der UMG übernehmen wird“, sagt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, die die Findungskommission leitete. „Damit konnte die Nachfolge von Prof. Kroemer zügig und auf höchstem Niveau besetzt werden. Wir freuen uns auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandssprecher der UMG.“

Zu seiner Wahl sagt Prof. Dr. Wolfgang Brück: „Ich freue mich auf die neue Führungsverantwortung im Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen. Die UMG steht mitten in einem spannenden Prozess der Um­setzung grundlegender Maßnahmen und wichtiger Entscheidungen. In allen Feldern von Forschung, Lehre und Krankenversorgung ist die UMG sehr gut aufgestellt und bietet ein ausgezeichnetes Potenzial. Ich freue mich, mit meinen Vorstandskollegen, den Professorinnen und Professoren sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden, die anstehenden Herausforderungen anzugehen und die UMG als einen der führenden Medizinstandorte Deutschlands weiterzuentwickeln.“

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