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Aktuelles aus der UMG

| Presseinformation Nr. 047 / 2019

Medizin erleben: Zukunftstag an der UMG

Über 180 Schülerinnen und Schüler lernten beim Zukunftstag Berufe des Universitätsklinikums Göttingen kennen.

(umg) Über 180 Schülerinnen und Schüler nahmen am Donnerstag, dem 28. März 2019, am Zukunftstag in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) teil. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn kamen aus verschiedenen Göttinger Schulen, aber auch aus Northeim, Duderstadt und Bad Harzburg. 23 Kliniken und Einrichtungen boten Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Der Pflegedienst der UMG hatte wieder ein umfangreiches Programm mit Mitmachaktionen rund um die Berufe in der Krankenpflege organisiert.

„Ich freue mich, dass der Zukunftstag bei den Mädchen und Jungen wieder so gut angenommen wurde. Der Zukunftstag ist ein erster, sich jährlich wiederholender Fixpunkt für eine spätere Berufsorientierung. Mädchen und Jungen erhalten Eindrücke aus Berufen aus Gesundheit, Pflege und Soziales und erkunden techni­sche, naturwissenschaftliche, handwerkliche oder IT-Berufe“, sagt Anja Lipschik, Gleichstellungsbeauftragte der UMG. „Unser Ziel ist es, für eine Berufswahl zu motivieren, die individuellen Talenten entspricht. Ausdrücklich danken möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 23 Abteilungen der UMG, die sich heute mit großem Engagement, trotz des engen Arbeitstaktes in einem Universitätsklinikum, die Zeit genommen haben, um den Kindern und Jugendlichen ihre Arbeit vorzustellen“, so Lipschik.

In der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wurden die Instrumente für eine Zahn-OP vorgestellt, an so genannten „Phantomköpfen“ konnten die Kinder selbst Zähne ziehen.

Im Institut für Neuropathologie hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, an der Ärztefrühbesprechung teilzunehmen. So bekamen sie einen Einblick in den Tagesablauf der Pathologen. In den Laboren und im Ausschneideraum konnten sie selbst Hand anlegen, einen Zytoabstrich machen und unter dem Mikroskop begutachten.

Beim Pflegedienst der UMG erklärten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sechs unterschiedlichen Stationen, wie Reanimation, eine OP, Naturheilkundliche Pflege, ein Inkubator, die Vitalzeichen- und EKG-Kontrolle aussieht, zudem das Anreichen von Essen und Trinken sowie die Mundhygiene und Betreuung von Frühgeborenen funktionieren.

Das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der UMG hat mit seinen Zukunftstagteilnehmerinnen einen Tag voller Experimente im Chemielabor verbracht. Mit Kittel, Handschuhen und Schutzbrille ging es zusammen mit einer Chemikerin und einem Chemiker ins Labor, um zum Beispiel selbst Acetylsalicylsäure (Aspirin) herzustellen. Düften auf die Spur zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst Aromen kreieren oder Blut im Dunkeln nachzuweisen.

Die UMG Biobank zeigte den Kindern, weshalb Biomaterialien und dazugehörige Daten nach höchsten Qualitätsstandards über viele Jahre aufgehoben werden. Außerdem erklärten sie den Aufbau des hochmodernen Lagerroboters und boten Einblicke in die Laborpraxis.

BILDUNTERSCHRIFT: Pflegedienst: Kinderkrankenschwester Sabrina Schuhmacher und Dilayla. Foto: umg/spförtner

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Göttingen
Anja Lipschik, Telefon 0551 / 39-69785
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
anja.lipschik@med.uni-goettingen.de
gleichstellungsbuero@med.uni-goettingen.de

Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Weller, Telefon 0551 / 39-9959
Robert-Koch-Str. 42, 37075 Göttingen
presse.medizin@med.uni-goettingen.de

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