Kursus der Med. Psychologie und Med. Soziologie mit Berufsfelderkundung

Kursus der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie und Praktikum der Berufsfelderkundung

Der „Kommunikationskurs“ wird als Blockveranstaltung bzw. semesterbegleitend angeboten.

Detailinformationen, auch zur Berufsfelderkundung,  werden in der Vorbesprechung ca. 6 Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung mitgeteilt.

Vorbedingungen für die Teilnahme

Studierende der Humanmedizin im 2. Fachsemester

Anmeldemodalitäten

Die Anmeldung erfolgt am Ende des vorherigen Semesters über Stud.IP - Studiendekanat - Sekretariat Vorklinik.

Lehrveranstaltungstermine und -ort

Beginn: 08.04.2019   Ende: 01.09.2019

Ort: Räume nach Verfügbarkeit

Leistungsbewertung

Berufsfelderkundung:
Mindestens vierstündige Hospitation nach einer Vorbesprechung mit dem jeweiligen Kurs -Dozenten
Mindestens 6-seitiger schriftlicher Bericht (12 Punkt Schriftgröße, 1½ zeilig, Abgabeschluss wird bei der Vorbesprechung bekannt gegeben), Diskussion im Kurs
Weitere Infos, Unterstützungsschreiben und Hospitationsbescheinigung in der Vorbesprechung.
1 Schein (nur zusammen mit dem Schein für den Kurs)

Kurs:
aktive, regelmäßige Teilnahme (mindestens 80 %), Kurzreferat
1 Schein (nur zusammen mit dem Schein für die Berufsfelderkundung)

Die Scheine können im vorklinischen Sekretariat bei Frau Dawe zu den von ihr veröffentlichten

Zeiten abgeholt werden.

Ansprechpartner*in

Leitung / Institutsdirektorin / Prüfungsveranwortliche

Prof. Dr. Nicole von Steinbüchel

Kontaktinformationen

Organisatorische Leitung

Dr. Anne Marie Plass

Kontaktinformationen

Sekretariat

Hanne Schoor

Kontaktinformationen

Sprechzeiten

  • Mo. und Di. 12:00 - 13:00 Uhr

Sprechzeiten für Beratungsgespräche

Nach Vereinbarung

Thematische Inhalte/Lernziele

Der Kurs führt in Grundlagen der Kommunikation ein, wobei das Thema Arzt-Patient-Beziehung den inhaltlichen Rahmen bildet. Ziel ist es, die Wahrnehmung zu schulen, Selbsterfahrungsprozesse zu ermöglichen sowie praktische Kompetenzen in der Gesprächsführung zu fördern. Die Veranstaltung umfasst einschließlich dem integrierten Berufsfelderkundungspraktikum insgesamt 46 Stunden und wird in parallelen Kleingruppen zumeist als einwöchiger Blockkurs durchgeführt. Die Studierenden werden von je einem erfahrenen Dozenten – Soziologe, Psychologe oder Gesundheitspädagoge – mit Unterstützung eines geschulten studentischen Tutors (Psychologie- oder Medizinstudent) geleitet. Gruppengröße und –leitung sollen Hemmschwellen abbauen und angstfreies Lernen gewährleisten.

Ausgehend von einem soziopsychosomatischen Konzept von Gesundheit und Krankheit werden im Einzelnen die folgenden Themenschwerpunkte bearbeitet:

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung in unterschiedlichen Settings (Akutbehandlung/Langzeitversorgung/Krisenintervention)
  • Strukturmerkmale der Arzt-Patienten-Kommunikation (und Gründe für Variationen)
  • spezielle Kommunikationssituationen (z.B. Umgang mit Sterben, Tod und Trauer; Pränataldiagnostik; Patienten/Ärzte mit Migrationshintergrund usw.)
  • Professionalisierung und Qualitätsentwicklung

Arbeitsweise:

  • Impulsreferate der Studierenden führen in die Themen ein und die Teilnehmenden damit an die theoretischen Diskussionen heran
  • Gruppendiskussion von Fallvignetten zur Anregung analytischen Denkens und Auseinandersetzung über ethische Aspekte von Entscheidungsproblemen
  • Rollenspiele zur Förderung und Erforschung individueller Kompetenzen und ihrer Grenzen sowie Weiterungsmöglichkeiten
  • Diskussion videodokumentierter Sprechstundengespräche zur Veranschaulichung von Kommunikationsregeln und zur Auseinandersetzung mit Chancen und Schwierigkeiten ihrer Umsetzung in unterschiedlichen Kontexten ärztlichen Handelns
  • Berichte der Studierenden über ihre (mindestens) halbtägige Berufsfelderkundung in unterschiedlichen Bereichen ärztlichen Handelns ein
  • Eingeladene Gäste – Hausärzte, nicht-ärztliche Therapeuten, Patienten usw. – geben Einblick in ihre persönliche Art des Umgangs mit Gesundheit und Krankheit. Sie sind Vorbilder, mit denen sich Studierende auseinandersetzen und ihre eigenen Werthaltungen weiterentwickeln können
  • Besuche im Hospiz, auf der Palliativstation oder bei pro familia verdeutlichen Schwierigkeiten, Chancen und Anforderungen an das kommunikative Handeln in Grenzsituationen
  • Gespräche mit „Schauspielpatienten“ und „realen Patienten“ zur Überprüfung des Lernerfolgs

Literatur

Ein für den Kurs entwickeltes Skript wird den Studierenden zur Verfügung gestellt. Weitere Literaturhinweise in Absprache mit den Kursdozenten.

Organisatorische Hinweise

Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist verbindlich.

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