Module im 1. Bachelorjahr

B.Che.7302 Anorganische Chemie (12 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls "Anorganische Chemie für Molekulare Medizin"

  • hat der Studierende grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie erworben
  • verfügt der Studierende über ein Verständnis für die Grundlagen der anorganischen Chemie, insbesondere zum Atomaufbau, Periodensystem, Stoffeigenschaften; chemische Bindung, Säure-Base-Theorien, Redoxreaktionen.
  • versteht der Studierende die allgemeinen Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten der allgemeinen und anorganischen Chemie
  • beherrscht den sicheren Umgang mit chemischen Begriffen
  • besitzt er erste Kenntnisse der anorganischen Stoffchemie
  • hat er experimentelle Arbeitstechniken anhand von Schlüsselreaktionen kennengelernt.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.Che.7303 Organische Chemie (10 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Lernziel des Moduls Organische Chemie ist der Erwerb von grundlegenden naturwissenschaftlichen Kenntnissen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Organischen Chemie. Es soll die Stoffchemie und ein allgemeines Verständnis der Organischen Chemie vermittelt werden. Ziel ist es, einen Überblick über organisch-chemische Prozesse zu vermitteln und einen Bezug zum täglichen Leben sowie zur Biologie herzustellen. Dabei sollten die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:

  • Begriffe der Chemie, Substanzklassen, Nomenklatur, Methoden und Darstellungen sowie Bindungstheorie sollen beherrscht werden.
  • Die Substanzklassen der Alkane, Alkene und Alkine, Halogenalkane und Aromaten sollen in ihren physikalischen Eigenschaften, der Herstellung und den wichtigsten Reaktionsmöglichkeiten verstanden werden. Hierzu gehören auch Polymerisationen oder im Bereich der Aromaten das Verständnis von elektronischem Einfluß auf die Reaktivität. Reaktionen, bei denen die Kenntnis des Mechanismus im Vordergrund steht sind die radikalischen, nucleophilen (SN2, SN1) oder elektrophilen aromatischen Substitutionen, Eliminierungen und Additionen.
  • Schließlich sollen ein sicherer Umgang mit Funktionellen Guppen, deren Reaktivität, Synthese und Umwandelbarkeit gegeben sein. Hier stehen die Alkohole, Ether, Aldehyde, Ketone, Ester, Amide sowie weitere Carbonsäurederivate im Zentrum.
  • Die Grundkenntnisse der molekularen Struktur wichtiger Naturstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Wachse, Aminosäuren, Peptide, Proteine sollen erworben werden.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.Che.8004 Einführung in die Physikalische Chemie (4 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls "Physikalische Chemie für Molekulare Medizin" kann der Studierende

  • grundlegende Begriffe und Gesetzmäßigkeiten der physikalischen Chemie verstehen und mit ihrer mathematischen Formulierung umgehen
  • thermodynamische Gesetze auf reversible und irreversible Zustandsänderungen anwenden
  • Phasen- und Reaktionsgleichgewichte berechnen
  • elektrochemische Potentiale auf der Basis von Elektrolyteigenschaften quantitativ bestimmen
  • pH-Werte, Titrationskurven und Dissoziationsgleichgewichte berechnen
  • kinetische Modelle enzymatischer und anderer komplexer Reaktionen quantitativ formulieren, ihre Temperaturabhängigkeit interpretieren und einfache theoretische Beschreibungen chemischer Reaktionen verstehen
  • grundlegende physikochemische Messungen durchführen, quantitativ auswerten und die Signifikanz der Ergebnisse beurteilen

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.Phy-NF.7001 Experimentalphysik 1 (6 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Lernziele:

  • Einheiten und Messgrößen, Mechanik eines Massenpunktes,
  • elektrische Ladung, Spannung, Strom, Oszillatoren, Resonanz,
  • Temperatur, Wärme, ideales und reales Gas, Phasenumwandlung,
  • Lichtausbreitung, Brechung, Beugung, Prismen und Linsen;
  • Physikalische Fragestellungen im Experiment,
  • Durchführung, Dokumentation, Auswertung und Bewertung von Experimenten,
  • Teamarbeit zur Lösung experimenteller Aufgaben


Kompetenzen:

  • Grundlagen der Physik aus den Gebieten Mechanik, Elektrizitätslehre und Magnetismus, Wärmelehre, Optik, physikalische Messtechniken.
  • Physikalische Experimentier- und Messtechniken sowie Auswertung, Darstellung, Beurteilung und Fehlerabschätzung von Messergebnissen.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.109 Grundpraktikum Zoologie für Molekularmediziner (4 ECTS-Credits)

B.MM.106 Einführung in die Molekulare Medizin (5 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls B.Mm.106 "Molekuare Zellbiologie und Genetik" ist die/der Studierende in der Lage,  

  • Erbgänge zu verstehen und den molekularen Aufbau der DNA zu erklären
  • die grundlegenden Prozesse der Replikation, Transkription und Translation zu beschreiben
  • die Grundbestandteile der Zelle zu benennen und ihre Funktion erklären zu können
  • die Prinzipien des intrazellulären Transports zu erklären
  • den Aufbau und die Funktionsweise des Cytoskeletts und von Zellkontaktstrukturen zu erklären
  • Prinzipien der zellulären Signaltransduktion darstellen zu können
  • den Ablauf von Mitose und Meiose zu beschreiben
  • den Zusammenhang zwischen grundlegenden zellulären Prozessen und Krebs herzustellen
  • die zellbiologischen Grundlagen der Genetik darzustellen
  • das Prinzip der Rekombination auf molekularer Ebene zu verstehen
  • Grundlagen der Bakterien- und Eukaryontengenetik zu beschreiben
  • Mechanismen von Retroviren und Gentherapien zu verstehen
  • die Grundlagen der Keimzellentwicklung zu beherrschen

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.107 Einführung in die Anatomie (8 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.107 "Einführung in die Anatomie" kann die/der Studierende die folgenden Themen theoretisch beschreiben und an Präparaten erläutern:

  • Der Bauplan des menschlichen Körpers
  • Die allgemeine Anatomie des aktiven und passiven Bewegungsapparates
  • Die mikroskopischen und makroskopischen Grundlagen der Neuroanatomie
  • Die morphologischen Grundlagen der Kreislaufsysteme
  • Die Grundgewebe des menschlichen Körpers: Epithelgewebe, Binde- und Stützgewebe, Nervengewebe, Blut

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

AnsprechpartnerInnen

B.Che.7302 Inorganic Chemistry

Frau Prof. Selvan Demir

Kontaktinformationen

B.Che.7303 Organic Chemistry

Prof. Dr. rer. nat. Ulf Diederichsen

Kontaktinformationen

B.Che.8004 Einführung in die Physikalische Chemie

Prof. Dr. Andreas Janshoff

Kontaktinformationen

B.MM.107 Introduction to Anatomy

Prof. Dr. Christoph Viebahn

Kontaktinformationen

Module im 2. Bachelorjahr

B.MM.201 Biochemie (10 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.201 "Biochemie" kann die/der Studierende

  • die Grundlagen der biochemischen und molekularbiologischen Prozesse im Rahmen des Stoffwechsels und bei der Umsetzung und Weitergabe genetischer Information im Menschen qualitativ beschreiben,
  • Struktur und Funktion der verschiedenen Moleküle in den grundsätzlichen Stoffklassen beschreiben,
  • Regulationsmechanismen bei Replikation, Transkription und Translation definieren,
  • die molekularen Mechanismen bei der zellulären Kommunikation durch Hormone beschreiben,
  • die Bestandteile und Funktionen des Immunsystems definieren,
  • pathobiochemische Aspekte unterschiedlicher Stoffwechsel-Störungen definieren,
  • die Prinzipien wichtiger präparativer und analytischer Methoden in Biochemie und Molekularbiologie beschreiben.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.202 Physiologie (13 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.202 "Physiologie" kann die/der Studierende

  • die Funktion des gesunden Körpers und seiner Organe/Organsysteme Blut, Herz, Kreislauf, Lungen, Magen-Darm-Trakt, Nieren, Zentrales Nervensystem und Sinnesorgane qualitativ beschreiben;
  • kennt die den Funktionen zugrunde liegenden physikalischen Größen und Gesetzmäßigkeiten, z. B. Laplace-Gesetz, Hagen-Poiseuille-Gesetz, Volumen-Elastizitätskoeffizient, Compliance, Fick’sches Diffusionsgesetz, Fick’sches Prinzip, Starling-Gleichung, Henderson-Hasselbalch-Gleichung, Nernst-Gleichung, Goldman-Hodgkin-Katz-Gleichung;
  • kennt auf zellulärer und molekularer Ebene die Steuerung durch elektrische und hormonelle Signale wie die Weiterleitung von Aktionspotentialen, die synaptische Übertragung, Gap junctions, ektozelluläre Hormonrezeptoren und ihre intrazellulären Signalkaskaden;
  • kann einige grundlegende physikalische und biochemische Laboruntersuchungen zur Diagnostik von Organfunktionen durchführen, z. B. Ableitung von Nervenerregungen,  Messung der Sehschärfe und des Gesichtskreises, Bestimmung der frequenzabhängigen Hörschwelle, Ableitung eines EEG, Beobachtung des Nystagmus, Auslösung von Reflexen, Messung des arteriellen Blutdrucks, Dopplerbestimmung der Blutströmung, Funktionsprüfung der Lungen, laborchemische Bestimmung der Nierenfunktion;
  • hat an ausgewählten Beispielen Einblick in die Entstehung von Krankheiten und ihre Folgen für den Organismus gewonnen;  
  • besitzt die/der Studierende die Fähigkeit, ein eingegrenztes Thema aus der Physiologie unter Anleitung wissenschaftlich zu bearbeiten und die Ergebnisse z. B. in einer Bachelorarbeit darzustellen.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.203 Arbeiten im molekularmedizinischen Labor (12 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Die erfolgreichen Absolvent/-innen des Moduls B.MM.203 "Arbeiten im molekularmedizinischen Labor"

  • können grundlegende molekularmedizinische Labormethoden anwenden
  • haben die im Modul vermittelten Methoden soweit verinnerlicht, dass sie ein umfassendes, eigenständiges und über die Zeitdauer der Lehrveranstaltung hinausreichendes Verständnis des theoretischen Hintergrunds und der Anwendung entwickeln
  • können die Methoden selbstständig auf andere Fragestellungen anwenden
  • sind in der Lage Experimente, welche mehrere Methoden umfassen, selbstständig zu entwickeln, durchzuführen und adäquat zu protokollieren
  • besitzen einen Überblick über die Rahmenbedingungen und die rechtlichen Regelungen für das Arbeiten im molekularmedizinischen Labor.  

Das Grundpraktikums gliedert sich in zwei Blöcke:

1. Proteinbiochemie (2 Wochen) Proteinaufreinigung (MDH aus Leber)
• Rohextraktgewinnung
• Ammoniumsulfatfällung
• Gelfiltration
• Ionenaustausch-Chromatographie
• Dialyse
• SDS-PAGE Gelelektrophorese
• Western-Blot
• Aktivitätsbestimmung: enzymatisch
• Konzentrationsbestimmung Lowry/Bradford

2. Molekularbiologie (3 Wochen) Klonierung und Charakterisierung des H1.0 Gens vom Schwein
• Präparation chromosomaler DNA aus Blut
•  Amplifikation eines Gens durch PCR
•  Einbau des PCR-Produkts in einen Vektor
•  Transformation in E. coli
•  Isolierung der Plasmid DNA
•  Sequenzierung des Gens
• Analyse der Sequenzdaten
- Alignments
- Datenbankabgleich
• Southern Blot: Restriktionsenzym-Kartierung der Umgebung des Gens
- Restriktionsverdau der chr. DNA
Sonde: isoliertes H1.0 Gen

Organisatorische Hinweise

Das Praktikum wird als ganztägiges Blockpraktikum Mitte September bis Ende Oktober eines jeden Jahres durchgeführt.

B.MM.207 Biostatistik für Molekularmediziner (4 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.204 "Biomathematik" 

  • kann die/der Studierende experimentelle, epidemiologische und klinische Daten der molekularen Medizin adäquat numerisch und graphisch beschreiben
  • kennt die/der Studierende elementare Wahrscheinlichkeitsrechnung, wichtige Wahrscheinlichkeitsverteilungen (z.B. Biomial-, Normalver-teilung) und den Unterschied zwischen dem Modell für die Grundge-samtheit und der Stichprobe und kann diese Kenntnisse anwenden (z.B. diagnostische Tests). 
  • kann die/der Studierende Schätzer und Konfidenzintervalle für einige wesentliche Schätzprobleme der molekularen Medizin bestimmen (z.B. Häufigkeiten, Mittelwerte, Odds Ratios oder Koeffizienten in Regressionsmodellen (lineare, logistische und Cox-Regression).
  • kennt die/der Studierende die Grundlagen der Durchführung statistischer Tests und kann einige wichtige Tests durchführen (z.B. t-Test)
  • kennt die/der Studierende einige wenige wesentlichen Elemente der Versuchsplanung (z.B. Stichprobengröße) und der Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Zielgruppe, Ziel der Studie) und kann diese Kenntnisse elementar im Rahmen einer Literaturkritik anwenden. 
  • kann die/der Studierende mindestens in elementarer Weise erlernte Techniken (beschreibende Statistik, Schätzen und Testen) mit einem Statistik-Programm durchführen und adäquat interpretieren.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.205 Bioinformatik (5 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.205 "Bioinformatik"

  • kann die/der Studierende Strategien bei der Genomsequenzierung und -analyse beurteilen
  • ist vertraut im rechnergestützen Umgang mit DNA-Sequenzen, deren Vergleich und funktioneller Interpretation
  • hat einen Einblick erlangt in die Proteinbestimmung und –vorhersage
  • kennt die bioinformatische Modellierung metabolischer Prozesse und Netzwerke
  • ist vertraut mit DNA-Array-Experimenten und der Rekonstruktion genregulatorischer Netzwerke
  • hat theoretische und praktische Erfahrung im Umgang mit Algorith-men auf Sequenzen, Strukturen und Netzwerke

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.206 Spezielle molekularmedizinische Methoden (12 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Die erfolgreichen Absolvent/-innen des Moduls B.MM.206 "Spezielle molekularmedizinische Methoden" 

  • können diverse molekularmedizinische und molekularbiologische Methoden anwenden
  • haben den theoretischen Hintergrund und die Prinzipien der Methoden verstanden
  • haben einen Einblick über das Arbeiten in verschiedenen Laboren unterschiedlicher Forschungseinrichtungen
  • verfügen über einen Überblick über die verschiedenen Forschungsprojekte auf dem molekularmedizinischen Forschungsbiet
  • verfügen über die Kompetenz sich mit anderen wissenschaftlich tätigen Personen angemessen zu kommunizieren und zu diskutieren
  • können die erarbeiteten Ergebnisse adäquat dokumentieren und präsentieren und gegenüber fachkundigen Personen vertreten.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

AnsprechpartnerInnen

B.MM.201 Biochemistry / Director of Department

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Pieler

Kontaktinformationen

B.MM.202 Physiology

Prof. Dr. med. Dörthe M. Katschinski

Kontaktinformationen

  • Direktorin des Instituts für Herz- und Kreislaufphysiologie

    Publikationen

B.MM.203 Working in the molecularmedical laboratory

PD Dr. rer. nat. Werner Albig

Kontaktinformationen

B.MM.203 Working in the molecularmedical laboratory

Prof. Dr. Blanche Schwappach

Kontaktinformationen

B.MM.207 Biostatistik für Molekularmediziner

Prof. Dr. Heike Bickeböller

Kontaktinformationen

B.MM.205 Bioinformatics / Contact Persons

Prof. Dr. Edgar Wingender

Kontaktinformationen

B.MM.206 Special molecularmedical laboratory courses / Scientific coordinator Molecular Medicine

PD Dr. rer. nat. Werner Albig

Kontaktinformationen

Module im 3. Bachelorjahr

B.MM.301 Pathologie der Zelle (8 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.301 "Pathologie der Zelle" kennt die/der Studierende die

  • Funktion des gesunden Körpers und versteht darauf aufbauend die pathologischen Vorgänge;
  • Folge der Mutationen und der Chromosomenstörungen bei multifaktorieller Vererbung, angeborene Fehlbildungen, Dysmorphiesyndrom, Populationsgenetik
  • zelluläre Adaptionsreaktionen;
  • grundsätzlichen zellulären Regulationsstörungen bei Stoffwechsel-Erkrankungen, Enzymdefekte und ihre Folgen
  • grundsätzlichen Mechanismen der Kreislaufpathologie (pathoanatomische Veränderungen am Herzen und in den Gefäßen und deren Auswirkung, Regulationsstörung des hydrostatischen und onkotischen Drucks) und patho-anatomische Aspekte der Gerinnungsstörung; 
  • wesentlichen Aspekte der Pathologie entzündlicher Reaktionen wie Überempfindlichkeitsreaktionen und das zelluläre Geschehen bei akuter und chronischer Entzündung;
  • Modelle der Tumorentstehung (Zellzyklusregulation, Tumorviren, Tumorsuppressoren und Onkogene), wesentliche molekulare Aspekte neoplastischer Prozesse (Apoptose, Invasion, Angiogenese, Se-neszenz), organbezogene gut- und bösartige Tumoren aufgrund der Organhistologie und Grundsätze der klinischen Onkologie aus Sicht der Pathologie (TNM-Klassifikation, Malignitätsgrad, Metastasierungswege).
  • Anwendungsbereiche wesentlicher diagnostischer Methoden: Im-munhistochemie, molekulare und zytogenetische Diagnostik und ge-netische Beratung, Möglichkeiten des genetischen Abstammungs-nachweises, Zwillingsmethode in der human-genetischen Forschung

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.302 Infektion und Immunität (6 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls B.MM.302 "Infektion und Immunität"

  • kennt die/der Studierende Aufbau sowie physiologische Leistungen der humanmedizinisch wichtigsten Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze und die durch sie verursachten Infektionserkrankungen und hat Grundkenntnisse von deren Diagnostik und Therapie;
  • kann die/der Studierende die Funktionsweise des angeborenen sowie des erworbenen Immunsystems auf zellulärer und molekularer Ebene erklären und die Folgen einer pathologischer Fehlfunktion am Beispiel humaner Erkrankungen aufzeigen;
  • hat sie/er anhand von ausgewählten Beispielen ein grundsätzliches Verständnis der molekularen Ursachen, die für die Entstehung virologisch, mikrobiologisch und immunologisch bedingter Erkrankungen verantwortlich sind;
  • besitzt sie/er die Fähigkeit ein begrenztes Thema aus dem Gebiet von Infektion und Immunität unter Anleitung wissenschaftlich zu bearbeiten und die Ergebnisse zu dokumentieren und präsentieren.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.303 Molekulare Aspekte der Inneren Medizin (7 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Die Studierenden kennen, nachdem sie das Modul B.MM.303 „Molekulare Kardiologie und Nephrologie“ erfolgreich durchlaufen haben:

  • Für Kardiomyozyten wichtige Signaltransduktionskaskaden wie zum Beispiel die beta adrenerge Signaltransduktion, den Kalzineurin / NFAT Signaltransduktionsweg, MAPKinasen als auch den Akt/GSK Signaltransduktionsweg und sind in der Lage Konsequenzen einer Dysregulation dieser Systeme zu analysieren.
  • Sind vertraut mit den Adaptations - als auch Maladaptationsvorgängen, die zu verschiedenen Formen myokardialer Hypertrophie und Herzinsuffizienz führen können.
  • Die molekulare Grundlagen der Nephrologie, insbesondere die Molekularbiologie des Renin-Angiotensin Aldolsteron Systems und des-sen Auswirkungen auf die Hypertonie Entstehung.
  • Moderne pharmakologische Interventionsprinzipien bei kardiovaskulären Erkrankungen (Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung, Hy-pertonus, Herzrhythmusstörungen).
  • Moderne stammzellbasierte Ansätze zur Therapie der Herzinsuffizienz.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.304 Molekulare Pharmakologie (6 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.304 "Molekulare Botenstoffe"

  • kennt der/die Studierende die grundlegenden Begriffe der Pharmakologie und Toxikologie, die für das Verständnis von Arzneimittel- und Giftstoffwirkungen notwendig sind.
  • Sie/er versteht die allgemeinen Prinzipien der Freisetzung, Resorption, Verteilung, Metabolisierung und Elimination von Arzneimitteln (Pharmakokinetik) sowie die typischen Mechanismen der erwünschten und unerwünschten Wirkungen von Medikamenten an deren Zielstrukturen (Pharmakodynamik). Er/sie kennt die typischen For-schungsmethoden der Pharmakologie aus dem Bereich der Pharma-kokinetik und Pharmakodynamik. Er/sie kann dies auf Beispiele zur Therapie von Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychi-atrischen Erkrankungen anwenden.
  • hat grundlegenden Kenntnisse über das endokrine System als zent-raler Integrationsmechanismus, der die Kommunikation zwischen Zellen und Organen ermöglicht, um Wachstum, Entwicklung, Fort-pflanzung und Stoffwechsel zu regulieren.
  • kann anhand von selektierten Endokrinopathien die normale und gestörte Synthese, Sekretion und Wirkung von Hormonen darstellen
  • kennt in Grundzügen das klinische Bild klassischer endokrinologischer Erkrankungen und typische Laborbefund-Konstellationen.
  • kennt aktuelle labordiagnostische Verfahren mit ihren analytischen Vor- und Nachteilen.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.305 Molekulare Grundlagen neuronaler Erkrankungen (9 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach Abschluss des Moduls B.MM.305 "Molekulare Grundlagen neuronaler Erkrankungen"

  • hat der/die Studierende grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse auf den Gebieten der Neuroanatomie erworben.
  • kennt sie/er die funktionelle Anatomie der motorischen und sensorischen Systeme, das limbische und das vegetative Nervensystem. 
  • kennt der/die Studierende die grundlegenden Begriffe der wichtigsten neurologischen Erkrankungen einschließlich deren Ätiologie, Pathogenese, Diagnose und molekulare Pathologie.
  • versteht sie/er die Methoden der Neurophysiologie wie Elektrophysiologie und Neuroimaging und allgemeinen Prinzipien der synaptischen Übertragung und der Aktionspotentiale. Er/sie ist mit den grundlegenden Prozessen der neuronalen Plastizität und des Lernen und Gedächtnisses vertraut.
  • hat sie/er grundlegende Kenntnisse über pathologische Prozesse klassischer neurologischer Erkrankungen (ischämisch, neurode-generativ, entzündlich, neoplastisch) gewonnen. Er/sie kennt die physiologische und pathophysiologische Bedeutung glialer und neuronaler Zellen und deren Beteiligung an pathologischen Prozessen im Zentralnervensystem.
  • kennt in Grundzügen das klinische Bild klassischer neurologischer Erkrankungen (Ischämie, Tumor, neurodegenerativ, ent-zündlich), typische Laborbefund-Konstellationen und Abnormitä-ten in der Bildgebung. 

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.306 Grundlagen eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens (4 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls

  • sind den Studierenden zentrale Aspekten der wissenschaftlichen Praxis bekannt, dazu gehören Formen der wissenschaftlichen Kommunikation zu fachlichen als auch ethischen Aspekten
  • verfügt der Studierende über Kenntnisse der Qualitätssicherung und über das Einwerben von Drittmitteln
  • sind die Studierenden für ethische Probleme in der Forschung sensibilisiert
  • ist ihr moralisches Urteilsvermögen bei ethischen Problemen gestärkt
  • ist das Sachstandwissens um verschiedene bioethische Positionen in der internationalen Fachdebatte erweitert.
  • Schlüsselkompetenzen: Wissenschaftliches Projektmanagement, insbesondere Arbeitstechniken zur Recherche und Auswertung wissenschaftlicher Primärliteratur, Kritisches Denken, Präsentation, Planung von Experimenten und Selbstorganisation.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

B.MM.307 Bachelorarbeit (12 ECTS-Credits)

Zielsetzung

Primäre Zielsetzung des Moduls ist, dass möglichst alle am Modul teilnehmenden Studierenden nach Abschluss des Moduls die u.g. Lernziele erreicht haben.

Thematische Inhalte/Lernziele

  • Die Absolventun bzw. der Absolvent soll in der Lage sein, einen wissenschaftlichen Befund in einer begrenzten Zeit mit modernen wissenschaftlichen Methoden zu erheben und ihn in wissenschaftlicher Weise zu dokumentieren.
  • Schlüsselkompetenzen:

    • Vertiefte Kenntnisse in der Planung, Durchführung und Auswertung einer wissenschaftlichen Fragestellung
    • Recherche und Auswertung wissenschaftlicher Primärliteratur
    • Kritisches Denken, Präsentation,
    • Planung von Experimenten und Selbstorganisation.

Organisatorische Hinweise

Keine Angaben

AnsprechpartnerInnen

B.MM.301 Pathology of the cell

Prof. Dr. rer. nat. Dieter Kube

Kontaktinformationen

B.MM.302 Infektion und Immunität

Prof. Dr. Carsten Lüder

Kontaktinformationen

B.MM.304 Molekulare Pharmakologie

Prof. Mladen Tzvetkov

Kontaktinformationen

B.MM.305 Molekulare Grundlagen neuronaler Erkrankungen

Dr. med. Inga Zerr

Kontaktinformationen

B.MM.306 Grundlagen eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens

Prof. Dr. Silke Schicktanz

Kontaktinformationen

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