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Palliativmedizinische Lehre

Öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Heidrun Golla, neue Inhaberin der Universitätsprofessur für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Freitag, 12. Dezember 2025, 14:00 Uhr, Aula am Waldweg, Waldweg 26, 37073 Göttingen.

Bild zur Presseinformation "Palliativmedizinische Lehre"
Prof. Dr. Heidrun Golla, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Foto: umg/frank stefan kimmel

Prof. Dr. Heidrun Golla ist seit 1. Januar 2025 Universitätsprofessorin für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und leitet die Klinik für Palliativmedizin der UMG in der Nachfolge von Prof. Dr. Friedemann Nauck. In ihrer Antrittsvorlesung referiert sie über „Palliativmedizinische Lehre“. Was lernen wir im palliativmedizinischen Alltag, wer sind die Lehrenden und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für unser Handeln und Sein? Diese Aspekte wird Prof. Golla in ihrer öffentlichen Antrittsvorlesung am Freitag, 12. Dezember 2025, um 14:00 Uhr in der Aula am Waldweg, Waldweg 26, 37075 Göttingen, beleuchten. Zur Begrüßung spricht Prof. Dr. Michael Peter Schön, ständiger Vertreter des Dekans der Medizinischen Fakultät der UMG. Es folgen Redebeiträge von Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Köln, und Prof. Dr. Friedemann Nauck, ehemaliger Direktor der Klinik für Palliativmedizin der UMG.

Öffentliche Antrittsvorlesung der Medizinischen Fakultät
Univ.-Professorin Dr. Heidrun Golla, Direktorin Klinik für Palliativmedizin, UMG
„Palliativmedizinische Lehre“
Freitag, 12. Dezember 2025, 14:00 Uhr
Aula am Waldweg, Waldweg 26, 37073 Göttingen

Zur Person
Prof. Dr. Heidrun Golla hat in Münster Humanmedizin studiert und ist Fachärztin für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin, Psychotherapie und Psychoanalyse. Sie ist seit 20 Jahren im Bereich der Palliativmedizin in Lehre, Forschung und Krankenversorgung tätig.

In der Lehre präferiert Prof. Golla praxisnahe sowie fach- und berufsgruppenübergreifende Lehrkonzepte in Kleingruppen, in die auch Schauspielpatient*innen einbezogen werden. Sie möchte das Erleben in der tagtäglichen Konfrontation mit palliativmedizinischen Grenzsituationen, zum Beispiel das Überbringen schlechter Nachrichten an Patient*innen sowie Zu- und Angehörige angesichts des nahenden Lebensendes, für Studierende und andere Lernende spürbar machen.

In der Forschung fokussiert sie auf die Bereiche Neuropalliativmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, die darauf beruht, wissenschaftliche Belege dafür zu erbringen, welche Behandlungs- und Versorgungsmethoden am besten funktionieren, mit dem Ziel, die Versorgung von Palliativpatient*innen und deren Bezugspersonen nachhaltig zu verbessern. In ihren Projekten erforscht sie beispielsweise die Belange neuropalliativer Patient*innen sowie ihrer Bezugspersonen. Zudem möchte sie mit ihrer Forschung auch übergeordnet palliative Versorgungslücken identifizieren und herausfinden, welche Versorgungsstrukturen für eine optimale palliative Versorgung notwendig sind. 

Prof. Golla möchte in ihrer neuen Position an der UMG die palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen sowohl für Tumor- als auch für Nicht-Tumorpatient*innen weiterentwickeln. Die Zahl der Erkrankten mit einer Kombination aus neurologischer und bösartiger Tumorerkrankung wird angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung zukünftig weiter ansteigen, eine Entwicklung, die spezielle Anforderungen an die palliativmedizinische Versorgung stellt. 

Ansprechpartnerin Fachbereich: 
Prof. Dr. Heidrun Golla, Klinik für Palliativmedizin, Telefon 0551 / 39-60501, heidrun.golla(at)med.uni-goettingen.de   

Pressekontakt:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Leitung Unternehmenskommunikation
Lena Bösch 
Von-Siebold-Str. 3, 37075 Göttingen
Telefon 0551 / 39-61020
Fax 0551 / 39-61023
presse.medizin(at)med.uni-goettingen.de
www.umg.eu

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