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Ausstellung zu Portraits von sieben Wissenschaftlerinnen an der Universitätsmedizin Göttingen, von Montag, den 20. Mai bis Ende Oktober 2019, im Haupteingangsbereich des Klinikgebäudes

Großformatige Bildplakate und Texte von Professorinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen im Haupteingangsbereich des Gebäudes der UMG sollen den Besucher*innen, Patient*innen und Mitarbeiter*innen zukünftig sichtbar machen, dass Forschung auch weiblich ist. Die Ausstellung „Frauen in der Spitzenforschung“ zeigt sieben Portraits Göttinger Wissenschaftlerinnen, die auf persönliche Weise über ihre Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb berichten. Die Biologin Manuela Schmidt sagt, „dass das wissenschaftliche Umfeld wichtig ist“. In Göttingen schätzt Schmidt, die aus San Diego (USA) nach Göttingen gezogen ist, die „großartige Zusammenarbeit, die nur mit wenigen Standorten vergleichbar ist“.

Die Ausstellung „Frauen in der Spitzenforschung“ ist ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungs-beauftragten an der Universitätsmedizin Göttingen, das mit fünf Sonderforschungsbereichen und einem internationalen Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der UMG sowie dem Else-Kröner-Fresenius-Forschungskolleg konzipiert wurde.

Neue Broschüre der UMG „Frauen in der Spitzenforschung“

Die Broschüre „Frauen in der Spitzenforschung“ ist im März 2018 sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache erschienen.

Auf 26 Seiten setzt sich die Universitätsmedizin Göttingen mit dem Thema auseinander, dass es zwar zwei Drittel Studentinnen gibt aber an der Spitze nur 17 Prozent Professorinnen in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung arbeiten. Aktuelle statistische Daten über die Frauenanteile auf den einzelnen Karrierestufen zeigen auf, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen aus der Spitzenforschung geben in kurzen Statements ihren Karriereweg wieder.

Die Broschüre ist bei der Gleichstellungsbeauftragten (Raum: Ebene 2.B3 Zimmer 104) erhältlich. Die Broschüre gilt als Best-Practice Beispiel innerhalb der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft.

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