Heike Adam – Bereichsleitende Technische Assistenz im Interdisziplinären UMG-Labor

… bekommt fast alle SARS-Cov2-Abstriche der UMG zu Gesicht.

Enorm viele SARS-Cov2-Abstriche wurden seit Beginn der Corona-Pandemie im März/April 2020 in der UMG genommen. Doch was passiert eigentlich im Anschluss mit den Proben? Ein großer Teil davon wird im Interdisziplinären UMG-Labor untersucht – unter anderem von einer langjährigen UMG-Mitarbeiterin: Heike Adam.

Heike Adam arbeitet bereits seit 39 Jahren an der UMG. Als gelernte Biologielaborantin hat sie nach einem Praktikum im Labor festgestellt: „Das ist mein Ding!“. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Virusdiagnostik und ist heute Bereichsleitende TA (= Technische Assistentin) im UMG-Labor.

„Die Situation in Corona-Zeiten ist immer anders“

„Schon ohne Corona hatten wir genug zu tun“, erzählt Heike Adam. Weil die normale Arbeit im Labor auch in Corona-Zeiten normal weiterläuft, legen die Teams für die Abarbeitung der SARS-Cov2-Proben ab April 2020 zusätzliche Spät- und Wochenenddienste ein.

Patient*innen werden nicht nur vor den OPs, sondern nach verschiedenen Systematiken getestet; ebenso wie die UMG-Mitarbeiter*innen. Da kommt einiges an neuen Anforderungen zusammen. Zunächst sei die Anspannung im Team schon groß gewesen, berichtet Frau Adam weiter, nun habe man einen guten Rhythmus gefunden.

Das Team verleiht ihr eine „Corona-Krone“

Die Kolleg*innen haben schon dafür gesorgt, dass Anerkennung ausgesprochen wird und haben Heike Adam eine „Corona“ gebastelt – sozusagen eine „Corona-Krone“ („Corona“ bedeutet im Lateinischen auch „Ehrenkranz/Krone“). Bei der Anzahl der zu bearbeitenden SARS-Cov2-Proben und dem Einsatz war es wohl einfach an der Zeit.  

Wie läuft die Auswertung der Tests eigentlich ab?

Im UMG-Labor stehen Unmengen von teilweise gekühlten Röhrchen, die in roten Tüten aus den verschiedenen Teilen der UMG kommen. Sie werden systematisch erfasst, gescannt und maschinell ausgewertet. Die Proben, die potenziell positiv sein können, werden von vornherein im Institut für Medizinische Mikrobiologie (Direktor Prof. Dr. Uwe Groß) getestet.

Dass Frau Adam ihre Arbeit gern macht und vor allem den Spaß bei aller täglichen Hektik nicht verliert, zeigt nicht zuletzt ihr personalisierter Mund-Nasenschutz. Dieser wird täglich neugestaltet und es macht sich deutlich bemerkbar, dass sie ein echter Katzenfan ist; denn: ein freundliches Katzengesicht schaut jeden an, der ins Labor reinkommt.  

Heike Adam mit „Corona-Krone“

„Meine Wünsche für das neue Jahr …“

„Ich wünsche mir von meinen Kolleg*innen noch mehr Kommunikation, Ehrlichkeit und Sensibilität “ sagt Frau Adam mit Blick auf das neue Jahr.

Dem Team von Heike Adam im Interdisziplinären UMG-Labor möchten wir hiermit ein herzliches Dankeschön zusenden; ebenso wie allen Mitarbeiter*innen, die im Institut für Medizinische Mikrobiologie an der Auswertung der Abstriche, insbesondere SARS-Cov2-Abstriche, arbeiten. Danke Ihnen allen!

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Video: Kurzer Einblick ins Labor

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