Uwe Bartelt – Pflegekraft in der Klinik für Urologie

„Mein Job macht mir immer noch unglaublich viel Spaß – auch wenn er psychisch und physisch belastend ist.“


Uwe Bartelt merkte nach seiner kaufmännischen Ausbildung im Jahr 1998, dass ihm die Pflege hilfsbedürftiger Menschen viel mehr liegt. Er bewarb sich nach dem Zivildienst als einer von 750 Bewerber*innen auf einen von 50 Ausbildungsstellen der UMG zum Krankenpfleger … und wurde genommen.

Seitdem arbeitet er – immer noch voller Überzeugung – in der Pflege, zur Zeit in der Urologie. Tradition verpflichtet; schon sein Vater arbeitete 37 Jahre lang als Krankenpfleger in der UMG. Doch es ist mehr als das: Uwe Bartelt brennt nicht nur für sein Hobby „Star Wars“, sondern auch für seine Familie im Einklang mit seinem Beruf.

Lieber Herr Bartelt, Sie sind seit Kinderzeiten großer Star-Wars-Fan und waren an der „Maske-auf-Kampagne“ der UMG im Juli 2020 beteiligt. Wie kam es dazu?

„Star-Wars-Fan bin ich, seit ich denken kann. Irgendwann kam dann ein eigenes Stormtrooper-Kostüm hinzu. Gemeinsam mit United Force Squad – einer Star Wars Costume Community aus Südniedersachsen – trete ich für einen guten Zweck auf. Und war natürlich auch von der UMG-Aktion sofort begeistert.“

Eigentlich sind Sie Krankenpfleger in der Klinik für Urologie – wir war Ihr vergangenes Jahr?

„Mein Job macht mir immer noch unglaublich viel Spaß – auch wenn er psychisch und physisch belastend ist. Das hat die Corona-Pandemie noch verstärkt. Natürlich ist das Bewusstsein für die Ansteckung durch andere Krankheiten hoch; und natürlich verspürt man mit einer Familie eine ganz besondere Verantwortung, hier noch vorsichtiger zu sein. Das vergangene Jahr hat unser Team sowohl belastet als auch zusammengeschweißt.“

Warum macht Ihnen die Arbeit in der Pflege immer noch so viel Spaß?

„Einige Kolleg*innen kenne ich seit 20 Jahren – als ich die Ausbildung gemacht habe. Nun arbeiten wir zusammen; auch wenn die Arbeit schneller und anspruchsvoller geworden ist, kann ich auf meine Kolleg*innen zählen. Wir sind im Team sehr positiv und fokussiert – das macht einfach Spaß. Liebe Grüße an Katharina, Susanne, Thomas, Luise und Gudrun!“

Was wünschen Sie sich für Ihre Arbeit im kommenden Jahr?

„Bei einer Miss-Amerika-Wahl würde ich sagen: Weltfrieden & Toleranz. Aber für meine tägliche Arbeit in der UMG wünsche ich mir, dass man innehält und positiv zu schätzen weiß, was man alles hat. Die FSJler (FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr) in unserem Bereich machen einen tollen Job und ich wünsche mir, dass sie weiter so motiviert bleiben. Persönlich wünsche ich mir, dass es bei allen neuen Corona-Herausforderungen gelingt, die Arbeit und Familie gut „unter einen Hut“ zu bekommen.“

Kennen die Kolleg*innen Sie in Ihrem Star-Wars-Kostüm?

„Naja, eigentlich nur ganz wenige. Aber nach diesem Interview könnte sich das wohlmöglich ändern. Wenn sich schon die Gelegenheit bietet, möchte ich Grüße an alle UMGler im gesamten Haus senden – ihr macht alle einen tollen Job! Allen Patient*innen wünsche ich gerade zur Weihnachtszeit eine gute und schnelle Genesung sowie viel Kraft bei schweren Erkrankungen.“

Lieber Herr Bartelt – wir danken Ihnen! Ganz im Star-Wars-Sinne: „Möge das neue Jahr mit Ihnen sein.“

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