Herz-Kreislauf-Medizin

Forschungsschwerpunkte an der UMG

Die Herz-Kreislauf-Medizin ist im Herzzentrum Göttingen organisiert - mit den Komponenten Forschung, Lehre und Weiterbildung sowie Krankenversorgung. Zu ihm gehören vierzehn Kliniken/Institute der UMG, sowie der Geschäftsbereich Pflege. Die Gründung des Herzzentrums erfolgte im Jahr 2001. Zur Koordination der Herzforschung am Standort Göttingen wurde 2010 das Göttinger Herzforschungszentrum/ Heart Research Center Göttingen (HRCG) gegründet. Hier arbeiten die Wissenschaftler*innen des Herzzentrums in enger Kooperation mit

  • den naturwissenschaftliche Fakultäten der Georg-August-Universität,
  • dem Max-Planck-Institut (MPI) für Experimentelle Medizin,
  • dem MPI für biophysikalische Chemie,
  • dem MPI für Dynamik und Selbstorganisation sowie
  • dem Deutschen Primatenzentrum (DPZ).

Die enge Kooperation zwischen Klinikern und Grundlagenforscher*innen bietet so die einzigartige Möglichkeit, die Ergebnisse der Grundlagenforschung zeitnah in die Praxis umzusetzen. 

Schwerpunkte des Herzzentrums

Klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt der Herzmedizin in Göttingen ist die Herzinsuffizienz. In Entwicklung befindliche Forschungsfelder sind "Heart and Brain" sowie kardiomuskuläre Insuffizienz als geriatrischer Forschungsschwerpunkt. Darüber hinaus werden der Fokus "Herz-Nieren-Insuffizienz" sowie der klinische Fokus "Luftnot" aufgebaut. 

Professionelle Vernetzung

Der Sonderforschungsbereich 1002 „Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz“ entwickelt die Grundlagen für neue Behandlungsverfahren bei Herzinsuffizienz. Die Förderung erfolgt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Göttingen ist einer der sieben universitären Standorte des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)Ausgewählt wurden die Standorte wegen ihrer Exzellenz im Zuge einer internationalen Begutachtung. Hier überführen unsere Wissenschaftler*innen diese Grundlagenforschung des Sonderforschungsbereiches 1002 umgehend in neue Behandlungsverfahren für Herzpatient*innen.

In Göttingen werden außerdem große Projekte der Europäischen Kommission zur Erforschung von Herzrhythmusstörungen koordiniert und zahlreichen hoch qualifizierten Forschungsprojekten eine wissenschaftliche Heimat geboten. Zur Durchführung der vielseitigen Forschungsarbeiten steht den Wissenschaftler*innen seit 2017 ein neues Forschungsgebäude zur Verfügung.

Für die Zukunft

2019 begannen die Bauarbeiten am neuen Heart and Brain Center Göttingen (HBCG). Bereits jetzt arbeiten die Expert*innen aus Herz- und Hirnforschung zusammen, um neuartige Zusammenhänge von Erkrankungen beider Organgebiete zu erfassen und zu behandeln. Durch die neue Infrastruktur wird die Zusammenarbeit mit der neurologischen Forschung weiter gestärkt.

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