EViPan Unimed – Psychische Gesundheit der Mitarbeitenden und Patient*innen von Universitätsklinika in der Pandemie erhalten und wiederherstellen

Nationales Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin (NUM)

Der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der psychischen und körperlichen Gesundheit und somit der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Universitätsklinika stellt eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung der Covid-19-Pandemie und zukünftiger Pandemien dar.

Die UMG hat daher bereits im Frühjahr 2020 mehrere Initiativen zur Entlastung und psychologischen bzw. psychotherapeutischen Begleitung ihrer Mitarbeitenden gestartet. So wurden einerseits kon­krete Unterstützungsangebote, z.B. zur Kindernotbetreuung und zu Alltagserledigungen, andererseits psychologische Selbsthilfematerialien zur Prävention gesundheitlicher Stressfolgen und ein mehrsprachiges psychotherapeutisches Beratungsangebot für im Rahmen der Pandemie psychisch belastete Mitarbeitende etabliert.

Was untersucht die UMG?

Im Rahmen des NUM werden unter Federführung von Prof. Chr. Herrmann-Lingen (Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) und Dr. S. Rudolph (Betriebliches Gesundheitsmanagement) gemeinsam mit lokalen und externen Partnern bundesweit existierende Modelle zur Förderung oder Wiederherstellung psychischer Gesundheit der Mitarbeitenden systematisch gesammelt, analysiert und zur Veröffentlichung in einem Online-Register für Best-Practice-Maßnahmen aufbereitet. Diese sollen dadurch möglichst effizient und kurzfristig auch von anderen Netzwerkpartnern bzw. externen Kliniken als Modelle bzw. Anregungen für Konzepte der Gesundheitsförderung, sowie für psychosoziale und psychotherapeutische Unterstützungsangebote für die Mitarbeitenden in Pandemiephasen genutzt werden können.

Im Rahmen des EViPan Unimed-Netzwerks arbeiten Wissenschaftler*innen der UMG zudem an weiteren Projekten zur Erfassung und Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden mit. Darüber hinaus beteiligen sie sich im Rahmen des Nationalen Pandemiekohorten-Netzwerks (NAPKON) an der Bearbeitung psychosomatischer Fragestellungen im Kontext der Covid-19-Erkrankung.

Kontakt

Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen

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Sachgebietsleitung G3-23 - Betriebliches Gesundheitsmanagement

Dr. Sabrina Rudolph

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